Ein Hauch geht durch das Gebäude. Die Dachschindeln bewegen sich leicht. Plötzlich löst sich das ovale Fenster vor uns aus der Wand und wird zu einer Meeresschildkröte, die durch den Raum schwebt. Aus den Wänden wachsen metallene Zierelemente. Beim Kronleuchter bildet sich ein Strudel, der die ganze Decke in sich verdreht. In den Lichthöfen steigen kleine Luftbläschen in Richtung Decke und der Dachboden zieht sich in rhythmischen Atembewegungen zusammen. Zuletzt erwacht das Reptil auf dem Dach, markiert feuerspeiend sein Territorium und wir sind mittendrin statt nur dabei.

Tief tauchen wir mit unserem Videoguide in die gestalterischen Elemente der Casa Batlló ein. Dadurch erfahren wir viel über das Wirken des grandiosen Architekten Antoni Gaudí, der im Auftrag seines Gönners Eusebi Güell Barcelonas Architektur maßgeblich beeinflusste.

Wir sind 3 Tage in Barcelona und es gibt viel zu sehen. Die Werke Gaudís spielen dabei eine wichtige Rolle. Allerdings hat Barcelona noch viel mehr zu bieten. Was, das lest ihr hier.

Ein kurzer Hinweis zur Sprache: Spanisch wird zwar überall verstanden und gesprochen, dennoch ist eigentlich Katalanisch die Haupt- und Alltagssprache. Daher verwende ich in diesem Beitrag immer die katalanischen Namen.

3 Tage in Barcelona: Die alte Stadt – Ciutat Vella

Wir beginnen den Tag mit einem Spaziergang über Les Rambles, die wohl bekannteste Straße Barcelonas. Von der Plaça de Catalunya starten wir in Richtung Süden, wo die Straße schlussendlich am Meer endet. Es herrscht bereits reges Treiben und wir schlendern gemütlich durch die Allee, die auf beiden Seiten von schönen Altbauten gesäumt wird.

Nach einiger Zeit erreichen wir den Mercat de la Boqueria, eine große Markthalle. Hier werden unzählige Güter verkauft. Das Angebot reicht von Obst und Gemüse über Fleisch und Fisch bis hin zu frischen Säften und Süßigkeiten. Wir erfrischen uns mit einem Saft, um danach in das Barri Gòtic einzutauchen.

Das Barri Gòtic: Barcelonas Ursprünge

Dieses sehr schöne Stadtviertel ist der älteste Teil von Barcelona und stammt zum Teil noch aus dem 14. Jahrhundert. Durch kleine, verwinkelte Gässchen gelangen wir, vorbei an der Basílica de Santa Maria del Pi und der Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, bis zur Plaça Reial. Dieser Platz lädt uns mit seinen klassizistischen Fassaden und den vielen Straßencafés zu einer kurzen Verweilpause ein.

Der Palau Güell: Ungewöhnlich, aber schön

Danach wartet das erste architektonische Highlight Barcelonas auf uns: Der Palau Güell (12 € pro Person, keine Wartezeit mit Online-Ticket). Dieses Stadtpalais ist eines der frühen Werke Gaudís. Geschwungene Formen, bunte Farben, ungewöhnliche Muster und Dekorationen, durchdachte Funktionalität – der Baustil erinnert ein bisschen an Friedensreich Hundertwasser. Im Eintrittspreis ist ein hervorragender Audioguide enthalten, der uns mit vielen interessanten Infos über das Haus versorgt. Während wir im Gebäude sind, beginnt es draußen zu regnen, sodass die Dachterrasse mit den bunten Kaminen aus Sicherheitsgründen geschlossen wird und wir leider nicht hinauf dürfen.

Sant Pere, Santa Caterina i la Ribera: Altstadt, Teil II

Im strömenden Regen gehen wir weiter die Rambles entlang bis zum Mirador de Colom (Kolumbusdenkmal) direkt am alten Hafen Port Vell. Wegen des starken Regens halten wir uns jedoch nicht allzu lange auf und gehen weiter über die Basílica de Santa Maria del Mar bis zum Parc de la Ciutadella, der anlässlich der Weltausstellung 1888 angelegt wurde. Dort begrüßt uns schon die namensgebende Zitadelle Castell dels Tres Dragons und etwas weiter hinten kommen wir zum Triumphbogen Arco de Triunfo.

Nun tauchen wir wieder in die kleinen Gässchen des Viertels La Ribera ein, stoppen für einen kleinen Snack im Mercat de Santa Caterina, einer weiteren Markthalle und beenden unsere Tour beim sehenswerten Palau de la Música Catalana. Von hier ist es nur ein kurzer Weg zurück zur Plaça de Catalunya.

Den glücklicherweise wieder regenfreien Abend lassen wir gemütlich bei ein paar köstlichen Tapas im Ciutat Comtal (keine Website, Wartezeit einplanen!) ausklingen und sind gespannt, was Barcelona noch für uns bereit hält.

Tapas im Ciutat Comtal
Tapas im Ciutat Comtal

3 Tage in Barcelona: Die neue Stadt – Gràcia und L’Eixample

Von unserem wunderbaren Guesthouse starten wir zur Erkundung des umliegenden Viertels Gràcia. Wieder geht es durch zahlreiche kleine Gässchen, vorbei an bunten Häusern und Plätzen. Barcelona ist wirklich eine sehr farbenfrohe Stadt. Da heute das Wetter wieder sehr schön ist, kommen die Fassaden richtig zur Geltung. Hier steht auch Gaudís erstes Werk, die Casa Vicens. Stilistisch noch etwas anders als seine späteren Werke, sieht man aber doch schon seine Vorliebe für farbige Keramikelemente. Von diesen werden wir bei unserer nächsten Station noch deutlich mehr vorfinden.

Der Park Güell:

Der Park Güell gehört sicher zu den eindrucksvollsten Projekten Gaudís. Eusebi Güell wollte hier eine Gartenanlage mit 60 Wohneinheiten erschaffen und beauftragte Gaudí mit der Umsetzung. Die Parzellen verkauften sich jedoch sehr schlecht, sodass das Projekt nie fertiggestellt wurde. Heute gibt es nur drei Häuser und der Park ist deutlich kleiner, als ursprünglich vorgesehen. Nichtsdestotrotz ist die Anlage sehr beeindruckend. Gaudí wollte sowohl umweltschonend als auch kostensparend arbeiten. Deswegen entwarf er seine Pläne anhand der natürlichen Form des Baugrunds. Hügel und Unebenheiten glich er mittels Säulen, Stützmauern und Terrassen aus. Wir erklimmen die oberste Terrasse und haben von dort eine fantastische Aussicht über Barcelona.

Um den Besuchermassen Herr zu werden, ist der zentrale Teil der Parkanlage nur noch mit Eintrittskarte besuchbar (7 € pro Person). Bucht euer Ticket auf jeden Fall vorab online, so umgeht ihr die sehr langen Schlangen am Eingang. Ihr müsst euch nur auf ein Einlasszeitfenster festlegen, danach könnt ihr so lange im Park bleiben, wie ihr wollt.

Die Casa Batlló:

Mit Gaudís zunehmender Berühmtheit wurde auch die Familie Batlló auf ihn aufmerksam. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er damit beauftragt, deren Familienresidenz umzugestalten. Das Ergebnis ist atemberaubend. Das ganze Gebäude folgt einem Unterwasser- und Drachenthema, das sich in jedem Raum widerspiegelt. Eine Reptilienwirbelsäule als Treppengeländer, Lichthöfe, die den Eindruck vermitteln, man befände sich unter Wasser, ein Dachboden in Form von Fischkiemen oder ein schlafender Drache auf dem Dach sind nur einige der fantastisch gestalteten Elemente.

Im Eintritt (21,50 € pro Person) ist der bereits eingangs erwähnte, sehr gut gemachte Videoguide inkludiert. Dieser bringt mittels virtueller Realität zusätzliches Leben in das Gebäude, ähnlich wie in diesem Video:

Der recht hohe Eintrittspreis lohnt sich auf alle Fälle, die Casa Battló ist definitiv eines meiner absoluten Highlights in Barcelona! Kauft am besten auch hier die Tickets schon vorab online, um euch die Schlangen vor Ort zu ersparen. Der Fast Pass für noch einmal 5 € extra ist jedoch nicht unbedingt nötig.

Die Sagrada Família:

Das unbestrittene Lebenswerk Gaudís ist zweifelsohne die Sagrada Família. Seit über 130 Jahren wird an der Basilika gebaut, das Bauende wird aktuell für 2026 angestrebt. Obwohl noch nicht fertig, ist die Kirche schon jetzt unglaublich beeindruckend. Kunstvoll angeordnete geometrische Elemente, in allen Farben schillernde Glasfenster und eine eher einfach gehaltene aber dennoch irgendwie prunkvolle Innenausstattung lassen uns aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Hier könnt ihr euch selbst virtuell ein wenig umsehen.

Nachdem wir uns an der Vielzahl der zu entdeckenden Elemente einigermaßen satt gesehen haben, fahren wir mit einem Aufzug hoch auf die Türme der Geburtsfassade. Von hier bietet sich uns ein grandioser Ausblick über Barcelona und die Dachkonstruktion des Gebäudes.

Über eine lange Wendeltreppe führt der Weg zurück ins Hauptschiff. Von dort verlassen wir die Kirche wieder uns sind nachhaltig beeindruckt von der Großartigkeit dieses Kunstwerks.

Auch hier ist es unbedingt empfehlenswert, die Tickets vorab online zu besorgen. Wieder müsst ihr euch auf ein Eintrittszeitfenster sowohl für die Kirche als auch für die Turmbesteigung festlegen. Tut ihr das nicht, lauft ihr Gefahr, gar nicht auf die Türme hoch zu kommen, weil die begrenzten Plätze restlos ausverkauft sind.

Auf dem Rückweg zum Hotel machen wir noch einen kurzen Abstecher zu einem weiteren Werk Gaudís, der Casa Milà (auch: La Pedrera). Dieses könnte man auch besichtigen, im Vergleich zu den anderen Bauten erschien es uns jedoch vergleichsweise weniger spektakulär. Ich war vor 7 Jahren sogar schon einmal drin, habe es aber nicht als besonders außergewöhnlich in Erinnerung.

Den Abend lassen wir dann ganz gemütlich bei typisch katalanischen Spezialitäten im Restaurant Santa Gula und Drinks in einer Rooftop-Bar ausklingen.

3 Tage in Barcelona: Berg und Meer – Montjuïc und Barceloneta

Unser letzter Tag in Barcelona steht ganz im Zeichen toller Aussichten. Wir fahren zunächst zur Plaça d’Espanya, wo sich die ehemalige Stierkampfarena und das Messegelände befinden. Letzteres entstand im Rahmen der Weltausstellungen 1888 und 1929. Hinter der Hauptallee erhebt sich Barcelonas Hausberg Montjuïc. Majestätisch thront hier das Museu Nacional D’Art De Catalunya über der Szenerie. Von mehreren, über Rolltreppen verbundenen Terrassen haben wir schöne Blicke über das ganze Areal.

Berg: Der Montjuïc

Zwei U-Bahn-Stationen weiter befindet sich die Talstation des Funicular de Montjuïc. Diese Standseilbahn, die wir mit dem normalen U-Bahn-Ticket benutzen dürfen, bringt uns auf etwa halbe Höhe des Berges. Von hier startet der Telefèric de Montjuïc, eine Gondelbahn, mit der wir das letzte Stück auf den Berggipfel zurücklegen. Während der Fahrt genießen wir fantastische Ausblicke über die Stadt und das Meer. Auch für die Seilbahn könnt ihr die Tickets vorab online kaufen, dann bekommt ihr 10 % Rabatt (Hin- und Rückfahrt mit Rabatt 10,35 € pro Person). Hier müsst ihr allerdings den Ausdruck noch an der Kassa gegen ein Ticket umtauschen, ein bisschen anstehen lässt sich also nicht vermeiden.

Telefèric de Montjuïc
Telefèric de Montjuïc

Von der Berstation ist es ein kurzer Spaziergang zum Castell de Montjuïc. Diese Festung kostet noch einmal extra Eintritt, den wir uns sparen. Man kann nämlich auch einfach seitlich außen an der Mauer entlang gehen und hat auch von dort einen sehr schönen Blick über Barcelonas Hafen.

Auf der Talfahrt fahren wir nur bis zur Mittelstation „Mirador“. Genau zu diesem wollen wir nämlich. Von der Station ist es ein kurzer Fußweg zum Mirador de l’Alcade. Dieser Aussichtspunkt ermöglicht uns noch einmal eine schöne Sicht auf Barcelonas Zentrum.

Mirador de l'Alcade
Mirador de l’Alcade

Nun ist es ein etwas längerer Spaziergang bis zu einer weiteren Seilbahn, dem Telefèric del Port. Diese Seilbahn überspannt das Hafenbecken und verkehrt zwischen dem Montjuïc und Barceloneta, dem Strandviertel von Barcelona. Hier gibt es leider kein Online-Ticket (Einzelfahrt 11 € pro Person) und die Wartezeiten sind etwas länger (bei uns etwa 30 Minuten), da es nur zwei Gondeln gibt. Die Fahrt lohnt sich aber schon alleine wegen der Aussicht.

Meer: Der Strand von Barceloneta

Von der Endstation der Seilbahn sind es nur wenige Meter und wir stehen direkt am Mittelmeer. Der schöne, breite Stadtstrand von Barcelona breitet sich vor uns aus, eingerahmt von Hochhäusern. Wir schlendern gemütlich entlang der Uferpromenade und halten auch mal die Füße ins angenehm kühle Wasser.

Leider neigen sich unsere 3 Tage in Barcelona langsam dem Ende zu. Wir finden noch ein sehr nettes Lokal direkt am Strand, das Xup, xup. Dort genießen wir noch einmal frischen Fisch, bevor wir uns auf den Rückweg zum Flughafen machen und die Heimreise antreten.

So schnell sind 3 Tage in Barcelona Vergangenheit. Eine absolut beeindruckende Stadt hat uns voll in ihren Bann gezogen. Die schöne Altstadt, die sehr interessanten Werke von Antoni Gaudí, die Kombination aus Stadt und Strand, das ausgezeichnete Essen – all das macht Barcelona zu einem Ziel für jeden Geschmack. Für uns gilt ganz klar: Wir kommen wieder!

Aussicht vom Montjuïc
Aussicht vom Montjuïc
Das öffentliche Verkehrsnetz in Barcelona ist ausgezeichnet. Ein dichtes Netz aus U-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und einer Standseilbahn ermöglicht einen schnellen Transport von A nach B.

Der einfachste Weg zur Nutzung ist der Kauf einer Hola BCN! Card. Diese Papierkarte gibt es für 2, 3, 4 oder 5 Tage (14,00/20,50/26,50/32,00 €). Sie gilt für beliebig viele Fahrten mit allen Verkehrsmitteln. Kann vorab online gekauft werden, dann gibt es 10 % Rabatt. An größeren Stationen (z. B. Plaça de Catalunya) stehen Automaten, an denen das Ticket dann hinterlegt ist.

Vom/zum Flughafen in die Stadt gibt es den Aerobús, der alle 5-10 Minuten ins Zentrum (Plaça de Catalunya) fährt. (Hin- und Rückfahrt 10,50 € pro Person). Die Tickets können ebenfalls vorab online gekauft werden.
Achtung: Generell wird in Restaurants ein Zuschlag von 10 % erhoben, wenn man draußen auf der Terrasse sitzt.

Ciutat Comtal
Rambla de Catalunya, 18
08007 Barcelona

Gute und günstige Tapas, Wartezeit einplanen!
Bodega Monumental
Carrer de la Creu Coberta, 87
08014 Barcelona
www.bodegamonumental.com

Gute Tapas in rustikal-gemütlicher Atmosphäre.
Santa Gula
Plaça de Narcís Oller, 3
08006 Barcelona
www.santagula.es

Katalanische Spezialitäten, Reservierung empfohlen
Xup, xup
Paseo Marítimo de la Barceloneta
08003 Barcelona
www.xupxuprestaurant.com

Frischer Fisch und katalanische Spezialitäten
Patrón
Travessera de Gràcia, 44
08021 Barcelona
www.patron-restaurant.com

Mediterrane Küche in stylischem Ambiente.
Sky Bar at Grand Hotel Central
Vía Laietana, 30
08003 Barcelona
www.grandhotelcentral.com

Schöne Rooftop-Bar mit akzeptablen Preisen.
Blanc Guesthouse
Carrer de Tuset, 27
08006 Barcelona
www.blancguesthouse.com

Preiswertes und schönes Guesthouse, kurzer Fußweg zur U-Bahn-Station Gràcia, gutes Frühstücksbuffet, kostenloses WLAN.
Falls ihr am letzten Tag nicht wisst, wohin mit euren Koffern:

Locker Barcelona
Carrer d'Estruc, 36
08002 Barcelona
www.lockerbarcelona.com

Gleich in der Nähe der Haltestelle des Flughafenbusses. Schließfächer in verschiedenen Größen. Mit dem Gutscheinheft aus dem Aerobús gibt's 10 % Rabatt.
Dir gefällt dieser Beitrag? Dann freuen wir uns, wenn du in teilst!

6 Kommentare

  1. Hi Wolfgang, danke für den super ausführlichen, schön bebilderten Artikel über eine meiner europäischen Lieblingsstädte. Ich war bisher 2x dort und könnte sofort wieder hinfahren :) Barcelona ist so vielseitig und man muss diese Stadt einfach lieben. Hier auf Fuerteventura gibt es auch Tapas aber leider nicht meine heiß-geliebten Papas Bravas (hier gibt es eine andere Kartoffel Variante, die sich Papas Arrugadas nennt: gekochte Salzkartoffel mit Pelle und leicht mit Salz ummantelt). Viele Grüße, Sylvia

    • Hallo Sylvia,
      vielen Dank für das Lob! Für mich war es ebenfalls das zweite Mal in Barcelona und ich mag die Stadt auch wirklich sehr! Auf Fuerteventura war ich bisher noch nicht. Die Papas Arrugadas klingen allerdings nach einem weiteren Grund, mir die Insel mal vorzunehmen. ;)
      Viele Grüße
      Wolfgang

  2. Hey Wolfgang :)

    Oh man, da ärgere ich mich ja jetzt doch etwas, dass wir die ganzen Sehenswürdigkeiten (außer den Park Güell) gar nicht angeschaut haben – vor allem das Casa Battló scheint ja einen Besuch wert gewesen zu sein.

    Wir waren 2014 während unseres Spanien-Roadtrips in Barcelona und haben es wie in allen besuchten Städten so gemacht, dass wir die Innenstadt einfach spazierend und essend erkundet haben :D Obwohl wir in Barcelona am längsten waren, sind wir aber irgendwie nicht so wirklich warm mit der Stadt geworden… Irgendwie fanden wir Valencia, Alicante und einige andere Städte echt spannender. Naja, dazu kam noch mein Besuch im örtlichen Krankenhaus, was das Ganze etwas vermiest hat, haha. Immerhin weiß ich jetzt aber, wie man einer Krankenschwester auf Spanisch erklärt, dass man eine Blasenentzündung hat…

    Ich denke, wir müssen Barcelona mal irgendwann noch eine Chance geben ;)

    Schöne Grüße,
    Caro

    • Hi Caro,

      wir sind üblicherweise auch eher nicht so die „Irgendworeingeher“, sondern erkunden die Stadt ganz wie ihr auch lieber „herumstreunend“ und mit irgendwas Gutem im Magen. :) In Barcelona hatten wir dann aber beschlossen, dass wir zumindest in eines der Gaudí-Häuser reingehen. Das Casa Battló war auch genau die richtige Entscheidung, wirklich sehr schön. Wobei, mit einer Blasenentzündung hätte es mir wahrscheinlich auch nicht so gut gefallen. ;)

      In Alicante war ich vor 8 Jahren, da gab’s reiseblitz leider noch nicht. Fand ich auch sehr schön, aber ganz anders als Barcelona. Ein direkter Vergleich fällt mir daher schwer.

      In jedem Fall solltet ihr Barcelona noch mal eine Chance geben! Mich wird es wahrscheinlich im Frühjahr dienstlich mal wieder dorthin verschlagen und ich freue mich schon! :)

      Viele Grüße

      Wolfgang

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Bitte gib deinen Namen hier ein