Baden bei Wien: Genuss und Kultur im Wienerwald

Mitteleuropa Österreich Baden bei Wien: Genuss und Kultur im Wienerwald

Dem kleinen Kurort Baden bei Wien haftet bisweilen auch heute noch ein etwas verstaubtes Image an. Woher das kommt? „Von den Sozialversicherungen“, lacht Klaus Lorenz, der Tourismusdirektor der Stadt. Sehr herzlich nimmt er uns an einem Freitagnachmittag in Empfang. Er will uns in den nächsten Tagen davon überzeugen, dass dieser Ruf nicht der Wahrheit entspricht. Soviel vorweg: Es ist ihm gelungen. Inzwischen sind wir schon mehrmals in die Stadt zurückgekehrt. In diesem Beitrag nehmen wir dich mit auf ein ganz und gar nicht verstaubtes Wochenende in Baden.

Ein Spaziergang durch Baden

Von der Schönheit Badens überzeugt uns unsere Stadtführerin Christine mit viel Charme und Hintergrundinfos. Schon die Römer wussten um die Heilwirkung der stark schwefelhaltigen Thermalquellen rund um Baden. Vor fast 2.000 Jahren gründeten sie daher das Heilbad Aquae („Bäder“).

Alstadtplatz in Baden bei Wien

Auch die Habsburger hielten sich gerne zu Kurzwecken in Baden auf. Kaiser Franz I. verbrachte seine Sommerfrische fast 30 Jahre lang hier. Mit den Regenten kamen unzählige Adelige und Schaulustige, Baden florierte. Das zeigt sich noch heute in den prachtvollen Villen und Plätzen der Stadt.

Hauptplatz mit Pestsäule in Baden bei Wien

Doblhoffpark und Rosarium

Um ausgedehnte Kurspaziergänge zu ermöglichen, errichtete die Stadt weitläufige Parkanlagen. 2005 wurde Baden dafür sogar zur schönsten Gartenstadt Europas gewählt. Die imposanteste von ihnen ist sicher der Doblhoffpark mit dem herrlichen Rosarium. Weltberühmte Rosenzüchter stellen hier ihre Kreationen zur Schau.

Rosarium im Doblhoffpark Baden

Weniger an Blumen interessierte Parkbesucher kommen ebenso auf ihre Kosten. Ob du mit einem Ruderboot über den See schipperst oder in der benachbarten Konditorei Ullmann ein Original Badener Kaffeebonbon verkostest, bleibt ganz dir überlassen.

Ruderboote im Doblhoffpark

Im Sommer finden im Park an ausgewählten Abenden Mondscheinpicknicks mit Musik statt. Bei freiem Eintritt bringst du Picknickdecke und Verpflegung selbst mit. Kalte Getränke kannst du vor Ort an einem Stand kaufen.

Leute beim Mondscheinpicknick im Doblhoffpark

Kurpark Baden

Badens größter Park ist der Kurpark, direkt beim Casino. Hier ging es zu Kaisers Zeiten ums Sehen und Gesehen werden. Bis zu sieben Konzerte wurden täglich gespielt. Zahlreiche Komponisten gingen ein und aus, darunter so bekannte Namen wie Mozart, Strauß und Beethoven. Auch heute noch gibt es regelmäßig Musikaufführungen im Park, zum Beispiel im Sommer die Mondscheinkonzerte.

Blick auf den Kurpark in Baden

Veranstaltungen in Baden

Badens Motto lautet: „Zeit nehmen fürs Leben, Zeit nehmen fürs Genießen“. Dafür bietet die Stadt unterjährig viele Veranstaltungen an, die bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt sind.

Festival La Gacilly-Baden Photo

Seit drei Jahren beheimatet Baden von Juli bis Oktober das Festival La Gacilly-Baden Photo. Ursprünglich wurde die Veranstaltung 2004 im kleinen französischen Städtchen La Gacilly ins Leben gerufen. Inzwischen hat sie sich zum größten Outdoor-Fotofestival Europas entwickelt. Jedes Jahr wird die ganze Ortschaft eine riesige Ausstellungsfläche und zeigt in großformatigen Drucken beeindruckende Fotografien. Die internationalen Starfotografen wollen mit ihren Bildern sowohl die Schönheit als auch die Schattenseiten und Probleme unserer Welt zeigen.

Fotos des La Gacilly Baden auf einer Häuserwand

Vor einigen Jahren besuchte der österreichische Fotograf Lois Lammerhuber das Festival in Frankreich und war sofort begeistert. Daraufhin setzte er sich erfolgreich für eine Partnerschaft mit dem französischen Veranstalter ein. Seit 2017 läuft diese Kooperation nun und Baden stellt jedes Jahr die Sammlung des Vorjahres aus La Gacilly aus.

Großformatige Bilder des La Gacilly Baden im Doblhoffpark

In mehreren Bilder-Zyklen erzählen die Fotografen ihre Geschichten mit sehr beeindruckenden Motiven. Nachdem sich 2019 der Fall des Eisernen Vorhangs zum dreißigsten Mal jährte, steht die Ausstellung dieses Jahr unter dem Motto „Im Osten viel Neues“. Sie zeigt faszinierende Bilder, zum Beispiel aus der sibirischen Bergbaustadt Norilsk oder aus Russland zur Zeit des Zarenreichs. Das Festival thematisiert das Privileg offener Grenzen, die Katastrophe von Tschernobyl und den Einfluss des Klimawandels auf die Nordmeere.

Bilder aus Norilsk auf Stelzen im Park

Zusätzlich zu den Bildern aus Frankreich ergänzt Baden jedes Jahr eigene Serien. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt anlässlich seines 250. Geburtstags auf Ludwig van Beethoven. Außerdem werden Szenen aus dem historischen Baden und gesellschaftlich relevante Themen gezeigt.

Fotos von Frauen zu Zeiten der DDR an einer Häuserwand

Fast 2.000 Bilder kannst du bei freiem Eintritt auf zwei insgesamt sieben Kilometer langen Routen durch die Stadt entdecken. Das Festival begeistert viele Bewohner von Baden. Zahlreiche Haus- und Ladenbesitzer „spenden“ Wandflächen, an denen die Bilder aufgehängt werden dürfen. Und auch wir sind sehr begeistert von den bildgewaltigen Installationen.

Riesige Fotos aus Russland zur Zeit des Zarenreichs

Genussmeile Baden

Jedes Jahr an den ersten beiden Wochenenden im September ist ganz Baden und Umgebung auf den Beinen. Dann findet die Genussmeile statt. Seit dem 19. Jahrhundert bezieht Wien die Hälfte seines ausgezeichneten Trinkwassers aus dem Raxgebirge in Niederösterreich. Diese Wasserleitungen führen auch an Baden vorbei. Da sie nicht bebaut, bewirtschaftet oder mit schwerem Gerät befahren werden dürfen, wurde 1998 entlang ihres Verlaufs ein Wanderweg angelegt.

Blick auf die Genussmeile Baden und die Weinberge

Auf diesem Wiener Wasserleitungsweg entsteht zur Genussmeile die „längste Schank der Welt“. Auf 16 Kilometern Strecke kannst du an über 80 Ständen regionale Köstlichkeiten probieren. Wein von Hobbywinzern, lokales Craft Beer, frischer Sturm, Säfte, Gegrilltes, Jausenbretter und vieles mehr werden alle paar 100 Meter angeboten. Wir können uns also kaum vorstellen, dass tatsächlich jemand die ganzen 16 Kilometer zurücklegt.

Weinjause auf der Genussmeile Baden

Aber auch wenn du nur ein Drittel der Strecke oder gar nur ein Achtel Wein schaffst, lohnt sich ein Ausflug. Die entspannte Stimmung, die schönen Weinberge und die ausgezeichnete Wegverpflegung machen die Genussmeile zu Recht zu einer der beliebtesten Veranstaltungen der Region.

Holztisch in den Weinbergen auf der Genussmeile Baden

2020 kann die Veranstaltung leider nicht in gewohnter Form stattfinden. Es ist jedoch ein Alternativprogramm bei den örtlichen Heurigenlokalen geplant. Alle Infos dazu findest du auf der Website der Genussmeile.

Museen in Baden

Arnulf-Rainer-Museum

Der zeitgenössische Maler Arnulf Rainer ist in Baden geboren und aufgewachsen. Ihm zu Ehren eröffnete die Stadt 2009 das Arnulf-Rainer-Museum. Besonders daran: Das Museumsgebäude war vorher ein Schwefelheilbad. Statt eines Komplettumbaus blieben die ursprünglichen Einbauten größtenteils erhalten. Und so hängen manche Bilder heute in den früheren Umkleidekabinen.

Portraits in den Umkleidekabinen des Arnulf-Rainer-Museums Baden

Andere wiederum kannst du im Detail ansehen, während du gemütlich im ehemaligen Badebecken sitzt. Ein Besuch lohnt sich also gleich doppelt. Nicht nur für die Bilder, sondern auch für die Architektur.

Runde Bilder im ehemaligen Schwimmbecken des Arnulf-Rainer-Museums Baden

Beethovenhaus Baden

Genie und Wahnsinn liegen nahe beieinander, sagt der Volksmund. Dass das stimmt, erfahren wir auf beeindruckende Weise in Badens Beethovenhaus. Eine für Zipperlein aller Art anfällige Spezies waren die Musiker und Komponisten früherer Jahrhunderte. Der wohl berühmteste dieser regelmäßigen Kurgäste ist Ludwig van Beethoven. Nachdem er ein eher schwieriger Zeitgenosse war, wechselte er seine Unterkünfte häufig. In einem Haus in Badens Zentrum residierte er jedoch drei Jahre in Folge. Dort ist ihm zu Ehren heute ein Museum untergebracht.

Das gelb gestrichene Beethovenhaus in Baden

Obwohl er zu dieser Zeit schon fast vollständig taub war und durch bleiverseuchte Trinkwasserrohre stark an Zurechnungsfähigkeit verloren hatte, arbeitete sein geniales Hirn auf Hochtouren. Während seiner Sommer in Baden entstanden große Teile seiner berühmten 9. Sinfonie.

Schreibtisch mit Noten und Notizen im Beethovenhaus Baden

Das Museum gibt nicht nur einen interessanten Einblick in Beethovens Leben. Eine Installation aus mehreren Bildschirmen zeigt außerdem eindrucksvoll, wie komplex die 9. Symphonie ist. Das alles zu ersinnen, ohne einen einzigen Ton davon tatsächlich zu hören, ist eine schier unglaubliche Leistung.

Kaiserhaus Baden

Im Kaiserhaus Baden direkt am Hauptplatz wohnte über viele Jahre die kaiserliche Familie, wenn sie nach Baden kam. Heute ist es ein Museum mit wechselnden Ausstellungen. Derzeit sind die Räumlichkeiten passend zum Fotofestival Ludwig van Beethoven gewidmet. „Mythos Ludwig Van“ beschäftigt sich in unkonventioneller Weise mit unterhaltsamen und skurrilen Fakten rund um Beethovens Vermächtnis. Wusstest du zum Beispiel, was Beethovens 5. Sinfonie mit Morsezeichen aus dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat? Noch bis 20. Dezember 2020 kannst du es herausfinden.

Zweistöckiges Kaiserhaus in Baden

Sport und Entspannung in Baden

Thermalstrandbad Baden

Der Name der Stadt ist Programm, natürlich kannst du in Baden auch baden gehen. Von Mai bis September öffnet das Thermalstrandbad seine Pforten. Zwei Schwefelbecken und zwei normale Schwimmbecken erwarten Wasserfans an Österreichs größtem künstlichen Sandstrand.

Sandstrand mit Palme und Retroschild im Thermalstrandbad Baden

Römertherme Baden

Wenn es dir im Strandbad zu kalt ist, suchst du besser die Römertherme auf. Sie hat ebenfalls ein Schwefelbecken und zwei normale Becken. Außerdem eine vielfältige Saunalandschaft. Ich habe die Zirbenaußensauna, das Eukalyptus- und das Soledampfbad ausprobiert und fühlte mich danach sehr entspannt.

Liegestühle in der Ruhezone im kleinen Garten der Römertherme Baden

Derzeit werden nur noch drei der insgesamt vierzehn Thermalquellen in und um Baden genutzt. Zur Kaiserzeit war ihre Bedeutung noch größer. Damals waren Kurorte auch Orte der Begegnung. Da Schwefelbäder für so ziemlich alles verordnet wurden, gingen viele Leute auf Kur. Ursprünglich wurde zudem nackt gebadet, die Badeanstalten fungierten somit auch als „Datingportale“. Wegen seiner starken Wirkung sollte ein Bad im Schwefelwasser nicht länger als 20 Minuten dauern. Seinerzeit saß man jedoch stundenlang im Wasser und plauderte über Gott und die Welt. Manche Bäder hatten sogar abgeschiedene Rückzugsbecken für intimere „Gespräche“.

Schwimmbecken mit Bildern im Arnulf-Rainer-Museum Baden

Kaiserin Maria Theresia war das alles viel zu freizügig. Sie ordnete daher an, dass fortan ein Badekleid zu tragen war. Ähnlich wie heute der Bademantel war dieses im Eintrittspreis für die Therme enthalten. Problematisch war jedoch, dass der leichte Stoff im Wasser immer aufschwamm. Die praktikable Lösung: In die Kleider wurden unten kleine Bleigewichte eingenäht. Wie heilsam der viel zu lange Aufenthalt im bleiverseuchten Schwefelwasser wirklich war, sei also dahingestellt…

Yoga im Park

Die Badener Grünanlagen eignen sich sehr gut für sportliche Aktivitäten. Wir sind wahrlich keine Frühaufsteher. Bei gemütlichen Yogastunden im Park mit Margit und Andrea genießen jedoch auch wir ganz entspannt die ersten Sonnenstrahlen.

Sonniger Park während einer Yogaübung

Kulinarisches Baden

Nicht nur zur Genussmeile kannst du in Baden vorzüglich schlemmen. Wo einst ein Kaiser seinen Sommer verbrachte, herrscht selten ein Mangel an feinen Köstlichkeiten zum Probieren.

Herwig Gasser – Süßes vom Feinsten

Die Konditorei von Herwig Gasser liegt im Erdgeschoss des Kaiserhauses Baden. Dort werden mit viel Engagement feine Mehlspeisen aller Art erzeugt. Besonderes Augenmerk legt er auf die Herkunft seiner Zutaten. Soweit es geht, kauft er biologisch und nachhaltig ein. Chemische Zusätze, Palmfett und Konservierungsmittel sucht man bei ihm vergebens.

Herwig Gasser rührt einen Kaiserschmarrn-Teig an

Eine Spezialität des Hauses ist der Kaiserschmarrn, der hier noch komplett von Hand und mit ausreichend Zeit produziert wird. Bei regelmäßig stattfindenden Kaiserschmarrn-Shows erfahren Besucher mehr über die Herstellung des Kaisers angeblich liebsten Nachtischs. Wir dürfen ebenfalls probieren und sind absolut überzeugt – einfach köstlich!

Kaiserschmarrn mit Erdbeeren und Zwetschkenröster bei Herwig Gasser in Baden

Weinverkostung in der Badener Hauervinothek

Baden ist Teil des Weinbaugebiets Thermenregion. Etwa 100 Winzer bewirtschaften hier rund 500 Hektar Weinflächen. Das Ergebnis kannst du in 30 Heurigen und Buschenschanken verkosten. Oder in der Badener Hauervinothek. Sie bietet einen breiten Querschnitt an Weinen aus der Region an. Darunter auch die nur hier vorkommenden Rebsorten Neuburger, Rotgipfler und Zierfandler.

Rotweinprobe vor dem umfangreichen Weinregal der Badener Hauervinothek

Dinner und Casino im Grand Casino Baden

Das Casino Baden ist Österreichs größtes Casino und alleine wegen des beeindruckenden Gebäudes einen Besuch wert. Dafür bietet sich das Dinner-und-Casino-Angebot an.

Gedeckter Tisch im Casino Baden

Nach einem Viergangmenü im casinoeigenen Restaurant kannst du bei einem Glas Sekt dein Glück mit etwas Startkapital am Spieltisch versuchen. Unsere letzten Versuche am Roulettetisch waren eher glücklos. Daher versuchen wir es diesmal mit Blackjack. Mit Erfolg, gut 50 Euro nehmen wir am Ende mit nach Hause.

Reiseblogger-Gruppe setzt Jetons am Roulettetisch

Ausflüge rund um Baden bei Wien

Wenn du ein paar mehr Tage in der Region Baden verbringen möchtest, stehen dir ein paar schöne Ausflugsziele zur Verfügung.

Jagdschloss Mayerling

Das ehemalige Jagdschloss Mayerling ist etwa 15 Autominuten von Baden entfernt. Es war Schauplatz der bis heute nicht vollständig geklärten tragischen Geschichte um den Freitod des habsburgischen Kronprinzen Rudolph. Über den Verlust seines Thronfolgers war der Kaiser so betrübt, dass er das Schloss vollständig abtragen ließ. Heute steht an seiner Stelle ein Karmelitinnenkloster. Den Nonnen ist zwar Kontakt zur Außenwelt weitgehend untersagt, die begehbaren Klosterräumlichkeiten beherbergen jedoch eine interessante Ausstellung über die Geschichte Rudolphs.

Blick auf das Jagdschloss Mayerling

Stift Heiligenkreuz

10 Autominuten weiter liegt das Stift Heiligenkreuz. Seit dem frühen 12. Jahrhundert leben und arbeiten die Zisterziensermönche hier. Die große Klosteranlage ist schön restauriert. Bei einem Bummel durch die Höfe und Trakte des Kloster mit unserer Führerin Renate lernen wir viel über die wichtige Rolle der Mönche im Mittelalter.

Blick aufs Stift Heiligenkreuz

Zum Abschluss werden wir noch Zeugen eines gregorianischen Choralgebets. Mit ihrem Gesang wurden die Mönche 2008 sogar Teil des bekannten internationalen Musikprojekts „Gregorian Chant“. Diese Art der Musik muss man sicherlich mögen. Es ist aber allemal interessant, die Gesänge einmal live zu erleben.

Innenhof mit Pestsäule und Kirche im Stift Heiligenkreuz

Fazit

Langweilig wird es dir in Baden bei Wien sicher nicht. Wenn du dich für kulinarische Entdeckungen, Kultur oder sportliche Aktivitäten interessierst, wirst du beim abwechslungsreichen Angebot des absolut nicht spießigen Kurorts auf jeden Fall fündig. Alle Infos zur Stadt findest du auf der Website der Tourist Info Baden. Uns hat es jedenfalls schon mehrmals sehr gut gefallen – wir kommen sicher wieder!

Weitere Eindrücke aus Baden liest du bei unseren BloggerkollegInnen von Creativelena (Genussmeile und La Gacilly), freets, Follow Your Trolley, CitySeaCountry und Anita auf Reisen (Baden und La Gacilly).


Hinweis: Wir wurden vom Baden Tourismus zu dieser Reise eingeladen. Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Die Meinungen in diesem Artikel basieren auf unseren eigenen Erfahrungen.

Reisetipps Baden bei Wien

Hoteltipp

At The Park Hotel
Kaiser Franz-Ring 5
2500 Baden
At The Park Hotel auf booking.com *

Moderne, aber dennoch gemütliche Zimmer, teilweise mit tollem Blick auf den benachbarten Kurpark. Gutes Frühstück, gratis WLAN, Parkplätze direkt beim Haus.

Transport vor Ort

Das Zentrum von Baden kannst du ganz einfach zu Fuß erkunden.

Während der Genussmeile gibt es regelmäßig fahrende Gratisshuttles vom Stadtzentrum zu verschiedenen Punkten entlang des Wanderwegs.

Von Wien aus reist du entweder mit dem Regionalzug oder der Schnellbahn in 30-40 Minuten an. Wenn du Zeit hast, kannst du auch die Wiener Lokalbahn nehmen. Sie braucht eine knappe Stunde. Vom Wiener Flughafen brauchst du etwa 40 Minuten mit dem Auto.

Restauranttipps

Edelsberger Wein & Spezerei
Marchetstraße 30
2500 Baden
www.edelsberger.at

Sehr gemütliches Restaurant im Heurigenflair mit guter österreichischer Küche, auch vegan.


Herwig Gasser – Süßes vom Feinsten
Hauptplatz 17
2500 Baden
www.suessesvomfeinsten.eu

Schönes Café mit köstlichen Törtchen und Kaiserschmarrn mitten im Zentrum von Baden. Eignet sich sehr gut für eine kleine Verschnaufpause.

Reiseinfos Österreich

Sprache:Deutsch, regional auch Kroatisch, Slowenisch und Ungarisch
Zeitzone:MEZ, UTC+1, Sommerzeit von März bis Oktober
Währung:Euro (EUR), 1 EUR = 100 Cent
Roadtrip-Info:Rechtsverkehr. Straßen gut ausgebaut und in gutem Zustand. Vignette für die Autobahn erforderlich. Tempolimit auf Autobahnen 130 km/h, auf Schnellstraßen und Landstraßen 100 km/h. Innerorts 50 km/h.
Strom/Adapter:230 V/50 Hz, kein Adapter notwendig.
Trinkgeld Restaurant:Je nach Zufriedenheit 5-10 %. Das Trinkgeld wird direkt beim Bezahlen zusammen mit dem Rechnungsbetrag als Gesamtsumme beglichen.
Trinkgeld Taxi:Wer zufrieden ist, rundet den Fahrpreis um 5-10 % auf.
Trinkgeld Hotel:1-2 EUR für Reinigungspersonal und Kofferträger pro Tag bzw. Gepäckstück

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Wolfgang
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Hallo, ich bin Wolfgang. Reisen und die Welt erkunden sind meine größten Leidenschaften. Da ich jedoch in Vollzeit arbeite, will ich die Zeit vor Ort so gut wie möglich nutzen - optimiert reisen eben. Darüber schreibe ich hier auf reiseblitz.com und freue mich, wenn du mich dabei begleitest!

6 Kommentare

  1. Nur EIN Achterl? Naja, ein bisserl mehr habt’s hoffentlich schon getrunken. Schade, dass das Wetter letztes Wochenende so gar nicht nach meinem Geschmack war, aber diese Woche wird’s ein Traum!

    • Ich sagte nicht, dass WIR nur ein Achterl getrunken haben. ;) Wobei es für mich sogar stimmt, ich bin danach auf Bier umgestiegen. Da gab es nämlich auch tolle kleine lokale Brauereien! :)

      Ich hoffe auch, dass das Wetter dieses Wochenende noch mal ein bisschen Gas gibt. Potenzial hätte die Genussmeile genug!

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