„Don’t say Malta, say Mohlta.“ Das Ganze mit einem starken bayerischen Akzent ausgesprochen. Wann immer es um Malta geht, muss ich noch heute unwillkürlich an den – teilweise sehr fragwürdigen – Englischunterricht in der Berufsschule zurückdenken. In einer Projektarbeit sollten wir damals den kleinen Archipel inmitten des Mittelmeeres vorstellen. Gut zwölf Jahre später ist es an der Zeit, das damals Gelernte endlich einmal live zu sehen. Was könnt ihr also an einem verlängerten Wochenende auf Malta erleben?

Eine bewegte Geschichte

Malta zählt zu den kleinsten Staaten der Welt. Die gesamte Landfläche ist kleiner als das Stadtgebiet von Wien. Etwa 430.000 Menschen leben auf den drei bewohnten Hauptinseln Malta, Gozo und Comino. Daneben gibt es noch vier Zwerginseln, deren Bewohner ausschließlich pflanzlicher und tierischer Natur sind.

Steilküste auf Malta
Die Westküste Maltas ist sehr rau und felsig.

Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage zwischen Europa und Afrika im Zentrum des Mittelmeers waren die Inseln jedoch seit jeher sehr begehrt. Ihre Besiedlung reicht bis zurück in die Steinzeit. Dann kamen Phönizier, Griechen, Römer, Germanen, Byzantiner, Araber, Normannen, Sizilianer und Aragónesen. 1530 übernahm schließlich der Malteserorden. Unter seiner Herrschaft entstand die festungsähnliche Hauptstadt Valletta und auch sonst prägte der Orden die Architektur und Kultur der Inseln sehr stark. Knapp 270 Jahre herrschten die Malteser, dann kam Napoleon. Der wiederum musste die Inseln 1814 an die Briten abtreten. Für letztere waren die Eilande insbesondere im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Stützpunkt. Erst 1964 wurde Malta schließlich unabhängig und ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Dieser bunte Mischmasch an Einflüssen spiegelt sich überall wider, nicht zuletzt in der Landessprache. Maltesisch entstand ursprünglich aus einem arabischen Dialekt. Es wird jedoch in lateinischer Schrift geschrieben und hat Einflüsse aus allen möglichen Sprachen, insbesondere Italienisch und Englisch. Die Sprache zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man fast alles anders ausspricht, als man es schreibt.

Straßenschild auf Malta
Ein Straßenschild auf Maltesisch

Die Hauptinsel Malta

Malta ist mit deutlichem Abstand die größte Insel der Gruppe. Die Hauptstadt Valletta, der Güter- und Kreuzfahrthafen sowie der einzige Flughafen des Landes sind hier zu finden. Ein gut ausgebautes Busnetz verbindet alle wichtigen Punkte miteinander. Alternativ bietet sich ein Mietwagen an (Achtung Linksverkehr). Wir entscheiden uns für den Hop-on-hop-off-Bus, da wir unterwegs ein bisschen was über die Inseln erfahren wollen. Mehrere Linien durchqueren die Insel in (zumindest theoretisch) regelmäßigen Intervallen.

Die Hauptstadt Valletta

Mit gerade einmal 5.700 Einwohnern ist Valletta die kleinste Hauptstadt in der EU. Die Stadt liegt auf einer Landzunge und hat auf beiden Seiten große Naturhäfen. Somit erschien dieser Ort dem Malteserorden ideal für eine Stadt geeignet. 1566 begannen die Bauarbeiten. Der Orden scheute keine Kosten und Mühen, die Stadt nach dem damals neuesten Stand der Technik zu gestalten. Für möglichst kurze Wege wurden die Straßen schachbrettartig angelegt und die Verteidigungsanlagen zu einem wahren Bollwerk ausgebaut. Mit Erfolg. Trotz unzähliger Angriffe und Belagerungen trug die Stadt erst im Zweiten Weltkrieg durch einen Fliegerangriff erstmalig Schäden davon.

Festung in Valletta, Malta
Die ganze Stadt ist eine riesige Festung.

Heute ist das Stadtbild von kleinen Palazzi geprägt. Typisch für den maltesischen Baustil sind die Gallariji. Halb Balkon, halb Erker gehören diese bunten Holzvorbauten in nahezu jedem Haus zur Standardausstattung.

Wir lassen uns ein bisschen durch die Gassen treiben und genießen das quirlige Leben der Hauptstadt. Wo die Landzunge zu Ende ist, haben wir auf beiden Seiten schöne Blicke auf die benachbarten Ortschaften.

Valletta, Malta
Auch die benachbarten Orte sind gut befestigt.

Besonders schön ist die Sicht auf die Altstadt vom Hafen in Sliema aus. Insbesondere bei der Ausfahrt mit dem Boot in Richtung Gozo bietet sich uns ein tolles Panorama.

Hafenpanorama in Sliema, Malta
Vom Hafen in Sliema ist der Panoramablick besonders schön.

Mittelalterliches Mdina

Bevor Valletta erbaut wurde, war Mdina im Zentrum von Malta einige Zeit Hauptstadt des Inselreichs. Durch die Lage auf einem Hügel konnten die Einwohner die Stadt gut verteidigen. Außer den Folgen eines Erdbebens erlitt Mdina daher ebenfalls keine Zerstörung durch Belagerungen oder Angriffe. Die mittelalterliche Altstadt ist somit vollständig erhalten.

Als wir durch die Stadtmauer schreiten wirkt es fast ein wenig, als hätte jemand die Zeit angehalten. Krumme kleine Gassen, gelbliche Kalksteingebäude mit verzierten Balkonen – würden nicht die Autos am Straßenrand parken, würden wir eher Pferdefuhrwerke erwarten. Durch viele der engen Gässchen passen jedoch gar keine Autos. Deswegen hat Mdina den Beinamen „die stille Stadt“.

Von der Stadtmauer aus haben wir erneut eine tolle Aussicht. Einer meiner Uniprofessoren sagte mal über eine österreichische Region: „Dort ist es so flach, da siehst du am Montag schon, wer am Freitag zu Besuch kommt.“ Das trifft auch hier zu. Weit reicht der Blick bis nach Valletta und zum Meer auf der anderen Seite der Insel. Auf mögliche Angreifer konnten sich die Bewohner also gut vorbereiten.

Blick nach Valletta von Mdina, Malta
Von Mdina können wir bis hinüber nach Valletta schauen.

Auf der Weiterfahrt kommen wir in den Genuss, die Stadt auch noch von unten zu sehen. Majestätisch erhebt sie sich über das Umland.

Mdina von unten, Malta
Majestätisch thront Mdina im Zentrum von Malta.

Marsaxlokk: Fischerdorf mit Marktbetrieb

Das Fischerdorf Marsaxlokk (gesprochen: Marsaschlok) liegt im Südosten der Insel. Es ist vor allem bekannt für seinen Markt, der jeden Tag direkt an der Uferpromenade stattfindet. Neben frischem Fisch und anderen Lebensmitteln gibt es hier das für südländische Märkte übliche Sortiment. Haushaltswaren, Bekleidung, Spielzeug, Souvenirs, Süßkram, Tand, usw. – wer gerne stöbert, wird hier auf jeden Fall glücklich.

Fangfrische Ware auf dem Markt in Marsaxlokk, Malta
Fangfrische Ware auf dem Markt in Marsaxlokk

Außerdem liegen in Marsaxlokk besonders viele der typischen kleinen maltesischen Fischerboote vor Anker. Mit den bunt bemalten Luzzus fahren die Fischer frühmorgens aufs Meer hinaus, um dann tagsüber den frischen Fisch auf dem Markt zu verkaufen.

Luzzus in Marsaxlokk, Malta
Unzählige Luzzus liegen in Marsaxlokk vor Anker

Wir bummeln ein wenig am Wasser entlang durch die Marktstände und machen uns dann auf zur nächsten Station.

Die Blaue Grotte

Im Südwesten der Insel liegt die Blaue Grotte (Taħt il-Ħnejja). Sie ist Teil eines Höhlensystems und nur vom Wasser aus zugänglich. Daher steigen wir etwa einen halben Kilometer westlich der Grotte vom Sightseeingbus in ein kleines Touristenboot um.

Touristenboote Blaue Grotte, Malta
Alle 10 Minuten fahren die kleinen Boote ab in Richtung Blaue Grotte.

Gemächlich schippern wir entlang der Steilküste. Der Bootsführer erzählt währenddessen etwas mehr über die Grotten. Im porösen Kalkstein bildeten sich mehrere Hohlräume, die über die Jahrtausende immer größer wurden. So entstanden beeindruckende Formationen, die mit den kleinen Booten gut befahrbar sind.

Blaue Grotte, Malta
Die Blaue Grotte ist eine beeindruckende Felsformation.

Ihren Namen hat die blaue Grotte von den den Blaualgenkolonien an den Felswänden. Sie sorgen dafür, dass das sehr klare Wasser hier im Sonnenlicht bläulich schimmert.

Die Lichtspiele auf dem Wasser und die großartigen Felsformationen sind wirklich ein tolles Erlebnis und bilden einen gelungenen Abschluss für unsere Rundfahrt über die Hauptinsel.

Blick auf Filfla, Malta
Blick auf die kleine Insel Filfla, die der Blauen Grotte vorgelagert ist.

Der kleine Nachbar Gozo

Am nächsten Morgen starten wir im Hafen von Valletta mit dem Ausflugsboot zu Maltas kleinerer Nachbarinsel Gozo (maltesisch Għawdex, gesprochen „audesch“). Die Überfahrt dauert 25 Minuten und ermöglicht uns schöne Blicke auf die Hauptinsel.

Blick auf Valletta, Malta
Der Blick zurück auf Valletta ist wunderbar.

Beim Kauf unseres Hop-on-hop-off-Tickets hatten wir die Gozo-und-Comino-Tour mitgebucht. Wir können also im Hafen von Gozo direkt in einen kleinen Bus umsteigen, der uns in einem halben Tag zu den Highlights der Insel bringen wird. Gozo ist nur 14 Kilometer lang und etwa 7 Kilometer breit, die Wege sind also kurz.

Hafenanfahrt in Gozo, Malta
Die Anfahrt auf Mgarr, den Hafen von Gozo, ist ein Spektakel.

Das Azure Window

Ganz im Westen Gozos hat die Natur das Azure Window erschaffen. Dieses Felsentor ragt gut 100 Meter ins Mittelmeer hinein. Es ist der Überrest eines uralten Höhlensystems, das vor vielen Millionen Jahren einstürzte. Als einer der westlichsten Punkte des Archipels ist der Kalkstein hier besonders stark der Erosion unterworfen. Nahezu jährlich brechen größere Stücke aus dem Torbogen heraus, sodass die Formation über kurz oder lang verschwinden wird. Deshalb ist das Betreten des Tores seit einigen Jahren verboten – interessiert aber scheinbar niemanden.

Update 09.03.2017: Leider ging es schneller als gedacht. Am 08.03.2017 brachte ein starker Sturm das Azure Window zum vollständigen Einsturz. Eine Besichtigung ist also nicht mehr möglich.

Azure Window auf Gozo, Malta
Wenn man die Menschenmengen geschickt wegfotografiert, sieht das Azure Window sehr malerisch aus.

Von hier haben wir außerdem Aussicht auf den Fungus Rock. Mit gerade einmal knapp 140 Metern Breite und gut 80 Metern Länge ist der unscheinbare Felsen die kleinste Insel des maltesischen Archipels. Er ist eigentlich nur deshalb besonders, weil er der einzige Ort des Landes ist, auf dem der Malteserschwamm wächst. Diese kleine, eher unscheinbare Pflanze galt unter dem Malteserorden als Heilpflanze. Der Verkauf von Mittelchen und Pülverchen aus dem Pflanzenextrakt nach ganz Europa spülte den Maltesern viel Geld in die Kassen. Der Schwamm war so wichtig, dass zum Schutz des Felsens extra ein eigener Wachturm gebaut wurde.

Fungus Rock, Gozo, Malta
Nur auf dem Fungus Rock ist der Malteserschwamm zu finden

Victoria: Kleine Hauptstadt einer kleinen Insel

Unser zweiter Stop auf Gozo ist die Inselhauptstadt Victoria (auf Maltesisch Ir-Rabat ). Unter arabischer Herrschaft wuchs die ursprünglich kleine Siedlung zu einer stattlichen Zitadelle heran, um die Bevölkerung vor den zunehmenden Piratenangriffen zu schützen. Um die Befestigungsanlagen herum breitete sich die hübsche Altstadt nach und nach den Hang hinunter aus.

Durch kleine enge Gässchen windet sich der Weg hinauf zur Zitadelle. Der Aufstieg lohnt sich unbedingt. Neben dem schönen Innenhof bieten sich uns von der Mauer herrliche Blicke über die ganze Insel.

Dann geht es auch schon wieder zurück zum Hafen. Unser Boot wartet bereits auf uns, um uns zur kleinsten der maltesischen Hauptinseln zu bringen.

Basilika ta’ Pinu, Gozo, Malta
Auf dem Weg zum Hafen passieren wir noch die schöne Basilika ta’ Pinu.

Der ganz kleine Nachbar Comino

Comino liegt zwischen Malta und Gozo. Zwar zählt Comino zu den bewohnten Inseln, jedoch beschränkt sich die Besiedlung auf ein Hotel und ein paar Ferienwohnungen. Die Hauptattraktion des kleinen Eilands ist sicherlich die Blaue Lagune. Glasklares, leuchtend blaues Wasser in einer geschützten Bucht lädt hier zum Baden ein.

Blaue Lagune in Comino, Malta
Herrlich blaues Wasser in der Blauen Lagune auf Comino. Gegenüber die kleine Nebeninsel Cominotto.

Allerdings nicht nur uns, sondern auch hunderte lärmender Touristen und Sprachschüler. Dicht an dicht drängen sie sich am schmalen Strand der Insel und in der Einfahrt zur Bucht herrscht sehr reger Bootsverkehr.

Wir entscheiden uns daher, lieber die schöne Natur der Insel zu erkunden und wandern abseits des Trubels in aller Ruhe durch die karge, aber dennoch beeindruckende Landschaft.

Landschaft auf Comino, Malta
Abseits der Menschenmengen ist Comino wunderschön.

Nach knapp zwei Stunden brechen wir wieder auf in Richtung Malta, wo unsere schöne Reise langsam ihr Ende findet.

Malta: Ein liebenswertes Land

Obwohl Malta nicht groß ist, hat die kleine Inselgruppe einiges zu bieten. Besonders gefallen hat uns der Einfluss der vielen verschiedenen Kulturen und Baustile. Dieser macht die Inseln sehr abwechslungsreich. Das leibliche Wohl kommt auch nicht zu kurz. Die maltesische Küche ist ein schmackhafter Mix der Kulturen. Typisch mediterrane Elemente treffen auf nordafrikanische Gewürze. Es gibt viel Gemüse und Fisch. Die karge Vegetation der Inseln macht Viehhaltung nur bedingt möglich. Fleischgerichte werden daher häufig aus dem einzigen Tier zubereitet, das zahlreich auf der Insel vorkommt: Kaninchen.

Von vorzeitlichen archäologischen Ausgrabungen bis hin zum modernen Malta (es gibt genau ein Hochhaus in St. Julians/San Ġiljan) sind alle geschichtlichen Epochen auf den Inseln vertreten. Auch Strandurlauber finden genügend Möglichkeiten zur Entspannung. Neben Maltesisch ist Englisch die zweite Amtssprache, die Verständigung vor Ort ist also entsprechend einfach. Aber nicht vergessen: „Don’t say Malta, say Mohlta.“ 😉

Für uns war der Hop-on-hop-off-Bus das Transportmittel der Wahl. Ein Zweitagesticket kostet etwa 37 EUR.

Für die Tour nach Gozo und Comino waren wir mit einem anderen Anbieter unterwegs.

Tickets gibt es in allen größeren Orten an Straßenverkaufsständen oder direkt im Bus/beim Hafen. Wir wurden ganz in der Nähe unseres Hotels in St. Julians ausgezeichnet vom sympathischen George beraten.
Sciacca
St Augustine Street/Triq Santu Wistin
St. Julians/San Ġiljan
sciaccamalta.com

Sehr gute maltesisch-italienische Küche in gemütlicher Atmosphäre.
Maltese Mama
19, Paceville Avenue
St. Julians/San Ġiljan
www.maltesemama.com

Uriges Lokal mit sehr guter maltesischer Küche.
Paranga
St. George's Bay
St. Julians/San Ġiljan
www.facebook.com/parangamalta

Sehr gute mediterrane Küche direkt am Strand.
Intercontinental Malta
St. George’ s Bay
St. Julians/San Ġiljan
malta.intercontinental.com

Nur wenige Meter vom Strand in St. Julians entfernt. Eigener Strandabschnitt mit sehr gutem Restaurant. Schöner Dachpool, gratis WLAN.
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12 Kommentare

  1. Malta – Da musste ich sofort draufklicken 🙂 Die Insel kenne ich sehr gut und sollte nur endlich all die Informationen einmal „zu Papier“ bringen… Sehr schöne Ausflüge habt ihr gemacht und wirklich viel in die drei Tage gepackt!
    Mit Comino geht es mir ähnlich… meist ziehe ich es vor, über die Insel zu wandern, das tun tatsächlich die Wenigsten, obwohl es an den Küsten wunderschöne Ausblicke gibt! Trotzdem: Die Blue Lagoon fasziniert mich auch immer! Bis im März ist sie viel weniger bevölkert (dafür auch das Wasser kalt und die Verpflegungsstände nicht da) und Anfang Mai, wenn man bis relativ spät Abends bleibt, findet man auch eher wieder ein Plätzchen – sogar am kleinen Sandstrand.
    Liebe Grüsse, Miuh

    • Hallo Miuh,

      vielen Dank für diese zusätzlichen Tipps! Gut zu wissen, dass Comino nicht immer so überlaufen ist wie bei uns im Juni. Mit weniger Leuten kann ich mir das nämlich wirklich sehr schön vorstellen.

      Liebe Grüße
      Wolfgang

  2. Hi Wolfgang,
    Danke, dass Du Malta wieder etwas höher auf meiner Liste geschoben hast. Ich habe schon oft daran gedacht, mir diese Inseln einmal anzusehen, aber immer wieder andere Dinge vorgezogen. Dein Bericht macht echt Lust drauf, mal 2 Wochen mit dem Rucksack über die Inseln zu ziehen. In dieser Zeit müsste man ja selbstorganisiert alle „Highlights“ in Ruhe sehen können, oder ? Um die erschreckenden Massen an der Blauen Lagune zu vermeiden würde ich so zu Ende September tendieren, was meinst Du ?

    Viele Grüße,
    Schwerti

    • Hallo Schwerti,

      mir persönlich erscheinen zwei Wochen recht lang für die Inseln. Es sei denn, du willst sie wirklich komplett zu Fuß erwandern. Aber selbst die Hauptinsel Malta ist nur etwa 30 x 15 Kilometer groß, die Wege sind also wirklich überschaubar. Alle Inseln zusammen haben in etwa die Fläche von München. Ich hab gerade mal ein bisschen geschaut, die meisten Wanderreisen veranschlagen so 8-10 Tage. Mit zwei Wochen solltest du also mehr als ausreichend Zeit für alles haben.

      Die Reisezeit ist denke ich gut. Die Sprachschüler sind ja meistens über den Sommer da und sollten Ende September schon wieder brav zu Hause in der Schule sein. 🙂

      Viele Grüße
      Wolfgang

  3. Hallo Wolfgang,
    ein sehr schöner und informativer Beitrag, da habt ihr eine ganze Menge unternommen in nur drei Tagen, dafür habe ich 3 Reisen gebraucht. 😀
    Liebe Grüße
    Julia

    • Hallo Julia,

      vielen Dank! Irgendwie müssen wir dem Untertitel unseres Blogs ja gerecht werden… 😉

      Liebe Grüße
      Wolfgang

    • Hallo Lisa,

      das ist auch in der Tat keine leichte Frage und es ist nicht zweifelsfrei geklärt, woher die Balkone kommen. Ich habe mal ein bisschen recherchiert und dieser (englischsprachige) Artikel gibt ein paar hilfreiche Antworten auf die Frage: https://www.ottsworld.com/blogs/maltese-balcony-origins/. Kurz zusammengefasst sind die maltesischen Balkone wahrscheinlich von der arabischen Architektur Nordafrikas beeinflusst. Diese sind teilweise viel älter und damals war Holz einfach ein günstiges Baumaterial. Die ersten größeren Holzbalkone auf Malta wurden an den Palast der Großmeister des Malteserordens gebaut. Dies gefiel den Leuten so gut, dass es irgendwann ein Trend wurde, so einen Holzbalkon zu haben. Die Holzkonstruktion konnte auch nachträglich recht unkompliziert an bestehende Häuser angebaut werden und so hat sich diese Form und Bauart wohl durchgesetzt.

      Ich hoffe, das hilft ein bisschen, deine Frage zu beantworten?

      Viele Grüße
      Wolfgang

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