Sydney: Top-Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

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Sydney liegt an der Ostküste Australiens und ist die größte Stadt des Landes. Etwa 5,2 Millionen Menschen leben in der vielseitigen Metropole mit dem weltberühmten Opernhaus. Doch auch darüber hinaus hat die Stadt viel zu bieten. In diesem Beitrag stellen wir dir unsere Top-Sehenswürdigkeiten und Reisetipps für Sydney vor.

Central Business District

Der Central Business District oder kurz CBD ist das Zentrum der Stadt. Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Fährhafen Circular Quay findest du viele Bürogebäude, aber auch Geschäfte und Restaurants.

Hochhäuser und der Sydney Tower im Central Business District von Sydney

Sydney Tower

Der 309 Meter hohe Sydney Tower ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Auf 250 Metern Höhe hat er eine Aussichtsplattform, von der du eine weite Rundumsicht über Sydney hast. Die Tickets für den Turm kannst du bereits vorab online kaufen *.

Panoramablick vom Sydney Tower mit Hochhäusern, der Sydney Harbour Bridge und dem Opernhaus

Chinatown

Sydneys Chinatown liegt inmitten des CBD. Sie ist jedoch deutlich kleiner als in anderen Großstädten. Jeden Freitag verwandelt sich die Dixon Street in den Chinatown Friday Night Market. An unzähligen Marktständen findest du dann Kunsthandwerk, Mitbringsel und Streetfood.

Chinesisches Tor über Marktständen in der Chinatown von Sydney

Rund um den Sydney Harbour

An der Spitze des Central Business District liegt der Sydney Harbour. Dieser langgezogene, auch Port Jackson genannte Naturhafen machte die geschützte Bucht für die ersten Siedler interessant. Hier findest du somit die ältesten Teile von Sydney.

Alte Backsteinkontorgebäude im Hafen von Sydney vor der modernen Skyline

The Rocks

Im Stadtviertel The Rocks wurde Sydney 1788 gegründet. Bis heute sind hier flache Steinhäuser entlang von Pflasterstraßen erhalten. Der einstige Hafendistrikt ist inzwischen ein beliebtes Ausgehviertel mit vielen Bars und Cafés.

Niedrigere Backsteingebäude im Viertel The Rocks in Sydney

Sydney Harbour Bridge

Überragt wird das Stadtviertel The Rocks von der eindrucksvollen Sydney Harbour Bridge. Ihr riesiger Stahlbogen verbindet die Stadtteile nördlich und südlich des Sydney Harbour. Wagemutige können die Metallkonstruktion im Rahmen einer geführten Tour erklimmen.

Panoramablick auf die Sydney Harbour Bridge in Sydney

Alternativ ist einer der Brückenpfeiler über eine Treppe für die Öffentlichkeit zugänglich. Von oben genießt du eine fantastische Rundumsicht über das Hafenareal und die Skyline.

Aussicht vom Brückenpfeiler der Sydney Harbour Bridge mit Opernhaus und Botanischem Garten.

Hafenrundfahrt

Zwischen The Rocks und dem Opernhaus liegt mit dem Circular Quay Sydneys größter Fähranleger. Der Sydney Harbour schlängelt sich gut 20 Kilometer ins Landesinnere. Mehrere Fährlinien verbinden die Stadtteile entlang der Bucht. Vom Circular Quay starten auch verschiedene Hafenrundfahrten. Bei einer Tour durch den vorderen Port Jackson hast du tolle Blicke auf die Oper und die Skyline von Sydney. Dabei stehen zahlreiche verschiedene Touren von Speedboot bis Segelschiff zur Auswahl. Für viele von Ihnen kannst du dein Ticket bereits vorab online kaufen *.

Die Front des Sydney Opera House vom Wasser aus gesehen mit der Skyline von Sydney im Hintergrund

Im australischen Winter von Mai bis September ziehen zudem im Mündungsbereich des Sydney Harbour viele Wale vorbei. Mit etwas Glück kannst du diese bei einer Whale-Watching-Tour * sichten, während sie auf ihrer Reise in der Bucht rasten.

Schwanzflosse eines Wals, die aus dem offenen Meer herausragt

Darling Harbour

Ein Seitenarm des Sydney Harbour ist der Darling Harbour. Hier findet bei gutem Wetter immer samstags um 21 Uhr ein Feuerwerk statt. Sei am besten rechtzeitig da, um einen guten Platz zu ergattern.

Farbenfrohes Feuerwerk vor den Hochhäusern des Darling Harbour

Darling Square

Direkt südlich vom Darling Harbour liegt das quirlige Stadtviertel rund um den Darling Square. Dort findest du zahlreiche Lokale und Bars, in denen du deinen Abend in Sydney gemütlich ausklingen lassen kannst.

Beleuchtete Bäume zwischen Lokaltischen auf dem Darling Square in Sydney

Sydney Opera House

Unbestrittenes Wahrzeichen von Sydney ist sicherlich die berühmte Oper mit ihrem charakteristischen Dach. Seit 1973 bereichert das Sydney Opera House Sydneys Skyline. Die Konstruktion ist beeindruckend und im Außenbereich frei zugänglich. So kannst du zwischen den Dächern wandeln und die kurvigen Formen aus allen Richtungen bestaunen.

Nahaufnahme der dreieckigen gewölbten Dächer des Opernhauses von Sydney

Um die Oper von innen zu besichtigen, kannst du an einer Führung teilnehmen. Dabei lernst du einiges über den Bau und die Architektur des faszinierenden Gebäudes. Außerdem darfst du auch einen Blick in einen Konzertsaal werfen. Dieser ist sonst nur während einer Vorstellung zugänglich. Die Führung wird in verschiedenen Sprachen angeboten, darunter auch Deutsch. Eintrittskarten kannst du bereits vorab online für deinen Wunschtermin kaufen *.

Royal Botanic Garden

Direkt südlich des Opernhauses liegt der Königliche Botanische Garten. Die weitläufige Parkanlage entstand 1816 aus einer Farm der ersten Siedler. Sie enthält unter anderem ein Farn- und ein Palmenhaus. Darüber hinaus hast du aus dem Royal Botanic Garden eine schöne Aussicht auf die Skyline von Sydney und Port Jackson.

Bäume und Pflanzen im Botanischen Garten vor der Skyline von Sydney

Mrs. Macquarie’s Point

Einen besonders schönen Blick auf Opernhaus und Harbour Bridge bekommst du von der Landzunge Mrs. Macquarie’s Point. Dazu spazierst du von der Oper etwa 15 Minuten durch die Royal Botanic Gardens um eine kleine Bucht herum.

Blick auf das Opernhaus von Sydney vor der Harbour Bridge von Mrs. Macquarie's Point in Sydney

Dieser Spaziergang lohnt sich nicht nur tagsüber. Insbesondere zum Sonnenuntergang ist die Aussicht ebenfalls beeindruckend.

Blick auf das Opernhaus von Sydney vor der Harbour Bridge von Mrs. Macquarie's Point in Sydney bei Sonnenuntergang

Newtown

Sydney hat einige aufstrebende Szeneviertel, die eine Erkundung wert sind. Eines davon ist Newtown. Vom Hauptbahnhof gelangst du mit der S-Bahn-Linie T3 in wenigen Minuten dorthin.

Verfallene Gebäude in Newtown mit bunten Schriftzügen der neuen Geschäfte

Newtown entwickelt sich aktuell stark. In den teils ziemlich verfallenen Gebäuden entstehen kleine Boutiquen, Cafés und Restaurants. Viele der Lokale haben ein veganes Angebot. Bei einem Bummel entlang der King Street entdeckst du die Vielfalt dieses Stadtviertels.

Verfallene Gebäude in Newtown mit bunten Schriftzügen der neuen Geschäfte

Surry Hills

Das Viertel Surry Hills grenzt östlich des Hauptbahnhofs direkt an die Innenstadt an. Es ist also gut zu Fuß zu erreichen. Schön anzusehen sind in Surry Hills insbesondere die liebevoll renovierten viktorianischen Häuser.

Viktorianisches Haus mit schmiedeeisernem Balkon und Innenhof mit Brunnen in Surry Hills, Sydney

Vor allem entlang der Crown Street findest du zudem zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars für den ein oder anderen Einkehrstopp während deines Spaziergangs.

Café mit Regenbogenflagge auf der Crown Street in Surry Hills, Sydney

Paddington

Im Osten geht Surry Hills nahtlos in das Viertel Paddington über. Paddington ist ein beliebtes Wohnviertel. Auch hier stehen viele schöne alte Häuser. Charakteristisch sind die schmiedeeisernen Zäune und Balkongeländer.

Mit schmiedeeisernen Geländern und Zäunen verzierte Reihenhäuser in Paddington, Sydney

Die Oxford Street ist die Hauptader des Viertels. Kleine Geschäfte und Boutiquen wechseln sich mit Restaurants und Cafés ab.

Alte Geschäftshäuser mit kleinen Shops auf der Oxford Street in Paddington

Eine ungewöhnliche Grünanlage findest du in den Paddington Reservoir Gardens. Dort wurde eine ehemalige Zisterne erst in eine Tiefgarage und dann später in einen kleinen Park umgebaut. Im Garten gibt es ein Café-Restaurant.

Palmenfarn vor Steinbögen der alten Zisterne in den Paddington Reservoir Gardens in Sydney

Auf dem Vorplatz der Kirche Paddington Uniting Church findet immer samstags ein Markt statt. In entspannter Atmosphäre findest du hier Mode und Schmuck ebenso wie Schallplatten und Kunst.

Marktstände mit Schmuck und Kleidung auf dem Samstagsmarkt in Paddington

Bondi Beach

Sydney hat viele Vorzüge. Einer davon ist die Lage am Pazifischen Ozean. Dadurch hat die Stadt zahlreiche Strände zu bieten. Der wohl bekannteste ist der Bondi Beach im Osten der Stadt.

Surfer mit Surfbrett geht über den Sand des Bondi Beach in Sydney zum Meer

Wegen seiner guten Wellen ist er bei Surfer:innen sehr beliebt. Außerdem ist der Strand einfach mit dem Bus zu erreichen und somit ein gerne gewähltes Ausflugsziel. Wenn du nicht gerne direkt im Meer badest, bietet der Bondi Icebergs Club am südwestlichen Ende des Strandes zwei Schwimmbecken mit bestem Meerblick an.

Schwimmbecken des Bondi Iceberg Clubs mit Gischt der Wellen des benachbarten Pazifischen Ozeans

Coogee Coastal Walk

Vom Bondi Beach startet zudem der sechs Kilometer lange Coogee Coastal Walk. Dieser gut ausgebaute Spazierweg führt dich entlang der felsigen Küste von Strand zu Strand.

Felslandschaft am Meer, die vom Spazierweg des Coogee Coastal Walks durchbrochen wird

Alle Strände auf dieser Route sind an das Busnetz angebunden. Wir sind gemütlich über den Tamarama Beach und den Bronte Beach bis zum Clovelly Beach geschlendert. Dort haben wir uns in den Bus zurück in die Stadt gesetzt.

Holzsteg entlang der Steilküste von Sydney auf dem Coogee Coastal Walk

Weitere Strände

Insgesamt verfügt Sydney über gut 100 Strände. Viele davon sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, sei es mit dem Bus oder mit der Fähre. Per Schiff gelangst du beispielsweise zum ebenfalls bekannten Manly Beach nördlich der Bucht von Sydney. Diesen haben wir jedoch auf unserer Reise nicht besucht.

Der kleine Sandstrand Tamarama Beach vor Wohnhäusern entlang des Coogee Coastal Walks in Sydney
Tamarama Beach am Coogee Coastal Walk

Hotels in Sydney

Vom Hostel bis zum Fünf-Sterne-Haus bietet Sydney die ganze Bandbreite an Übernachtungsmöglichkeiten. Wir empfehlen eine Unterkunft in der Nähe des Hauptbahnhofs, zum Beispiel das Mercure Sydney *. Vom Bahnhof kommst du überall gut und schnell hin, entweder zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr.

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Essen in Sydney

Australien ist ein Einwanderungsland. Sydneys Bevölkerung stammt somit aus aller Welt. Daher bietet die Stadt eine Vielzahl verschiedener Küchen und Lokale. Sandwich mit Mie-Nudeln, malaiisches Nasi Goreng, japanische Burger und australisches Craft Beer werden hier Seite an Seite serviert und schmecken ganz hervorragend.

Nasi Goreng und Mie Goreng mit Getränken

Restaurant- und Streetfoodtipps Sydney

  • Red Lantern: Vielfältige vietnamesische Küche in Darlinghurst mit guten vegetarischen und veganen Optionen
  • Ho Jiak Haymarket: Hervorragende malaysisch-indonesische Küche am Rande von China Town. Vegetarische und vegane Optionen verfügbar.
  • Ume Burger Darling Square: Japanisch inspirierte Burger mit vegetarischen Optionen am Darling Square
  • Betty’s Burgers: Gutes Burgerlokal am Darling Harbour mit vegetarischem und veganem Angebot
  • Dutch Smuggler: Cafébar im Herzen des Hochhausviertels im CBD. Gute Kaffee- und Snackauswahl – unbedingt die Indo-Mie Goreng Toasties probieren!
  • Lox in a Box: Üppig belegte Bagels in Bondi mit guten vegetarischen und veganen Optionen
  • Comeco Foods Café: Café in Newtown mit veganen Sauerteigdonuts in verschiedenen, ungewöhnlichen Sorten
  • The Winery: Weinbar mit schönem Gastgarten in Paddington

Fortbewegung in Sydney

Sydney hat ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen und Fähren verbinden die einzelnen Stadtteile miteinander. Die Benutzung ist denkbar einfach. Im Fahrzeug oder an den Haltestellen gibt es ein Terminal. An dieses hältst du beim Einsteigen dein Smartphone mit Google/Apple Pay oder deine Kreditkarte. Beim Aussteigen ebenfalls. Am Tagesende wird automatisch der beste Tarif basierend auf allen deinen Fahrten ermittelt. Nur dieser Betrag wird dir dann vom Konto abgebucht. Am Wochenende ist der Fahrpreis zudem gedeckelt, sodass du den ganzen Tag für günstiges Geld unterwegs sein kannst.

Fazit

Sydney hat uns begeistert! Die Stadt ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Das geschäftige Zentrum der Metropole, die entspannten Strandvorstädte und ein breites kulinarisches Angebot lassen kaum Wünsche offen. Wenn du etwas mehr Zeit hast, empfehlen wir dir zudem einen Ausflug in die Berge. Die Gebirgskette der Blue Mountains ist nur knapp zwei Stunden Zugfahrt entfernt.

Das hell erleuchtete Dach des Opernhauses von Sydney bei Nacht

Reiseführer Sydney

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Sprache
Australien hat keine offizielle Amtssprache. Im Alltag ist jedoch Englisch die hauptsächlich genutzte Sprache. Lokal existieren mehrere hundert Sprachvarianten der indigenen Aborigines.

Zeitzone
MEZ +7 bis +10, UTC +8 bis +11, teilweise Sommerzeit. Zeitunterschied zu Deutschland/Österreich/Schweiz variiert somit.

Währung
Australischer Dollar (AUD), 1 AUD = 100 Cent. Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet und überall möglich. Wenn du mit einem Campervan unterwegs bist, solltest du immer ein paar 1-Dollar-Münzen für die Waschmaschinen und Trockner auf den Campingplätzen vorhalten.

Roadtrip-Info
Linksverkehr. Hauptstraßen sind meist gut ausgebaut. Nebenstraßen sind häufig Schotterpisten. Außerhalb der Ballungsgebiete können weite Strecken zwischen Tankstellen liegen. Stelle bei Überlandfahrten also sicher, dass du immer genug Kraftstoff im Tank hast.

Das Tempolimit variiert je nach Bundesstaat. Außerorts und auf Autobahnen 100-130 km/h, innerorts 50 km/h. Die gleichen Grenzen gelten auch für die bis zu 42 Meter langen Road-Train-Lastwagengespanne. Sei also insbesondere auf Landstraßen darauf vorbereitet, das ein solcher plötzlich an dir vorbeibrettert.

Der europäische Scheckkartenführerschein wird in den meisten Bundesstaaten anerkannt. Es schadet jedoch nicht, einen internationalen Führerschein dabeizuhaben. Erkundige dich vorab, ob dein Autovermieter diesen zusätzlich verlangt.

Strom/Adapter
230 V/50 Hz, Steckeradapter Typ I * erforderlich.

Trinkgeld Restaurant/Taxi/Hotel
Trinkgeld ist in Australien unüblich und wird somit selten gegeben.


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