5 Wochen Neuseeland-Roadtrip: Unsere Route und Reisetipps

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Neuseeland begeistert mit atemberaubenden Landschaften. Karibisch anmutende Sandstrände, alpines Hochgebirge und aktive Vulkane liegen hier auf engstem Raum beieinander. Mit dem Mietwagen oder Campervan sind Neuseelands Inseln gut zu erkunden. In diesem Beitrag stellen wir dir unsere Route und Highlights für einen fünfwöchigen Roadtrip durch Neuseeland von Auckland bis Christchurch vor.

Neuseeland im Überblick

Neuseeland besteht aus der Nordinsel, der größeren Südinsel und mehreren kleinen Nebeninseln. Die Landfläche entspricht etwa drei Vierteln der von Deutschland und etwa drei Mal der von Österreich.

Zwei Drittel der rund 5 Millionen zählenden Bevölkerung Neuseelands sind europäischer Abstammung. Ihre Vorfahren kamen im Zuge der britischen Kolonisierung auf die Insel. Weitere knapp 15 Prozent ordnen sich den indigenen Māori zu (der Makron genannte Querstrich verlängert den Vokal, über dem er steht). Die restlichen 20 Prozent verteilen sich auf Eingewanderte, insbesondere aus Asien und den pazifischen Inseln.

Die Kultur der Māori weist eine Besonderheit auf: Als Māori zählt, wer sich mit der Māori-Kultur identifiziert. Menschen anderer Abstammung können also ebenfalls Māori werden. Auch die Māori lebten nicht immer in Neuseeland. Sie kamen zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert über den pazifischen Ozean aus Polynesien und besiedelten die damals unbewohnten neuseeländischen Inseln. Erst 400 Jahre später erreichten die ersten europäischen Entdecker Neuseeland.

Nachbildung eines Maori-Kanus beim Fox Glacier auf der Südinsel von Neuseeland

Nachdem die Māori sich als sehr wehrhaft erwiesen, gelang es den Europäern nicht, ihre Herrschaft so skrupellos durchzusetzen, wie dies in anderen Kolonien der Fall war. Somit war von Anfang an ein gewisser Grad der Zusammenarbeit erforderlich. Dies führte dazu, dass die Māori heute vergleichsweise gut in die Gesellschaft integriert sind und umfassende Rechte haben.

Beleuchtete, geschnitzte Säule mit Maori-Motiven in Christchurch, Neuseeland

In den letzten Jahren gab es einen starken Aufschwung der Māori-Kultur und -Sprache. Viele Orte erhielten ihre ursprünglichen Māori-Namen zurück oder werden zumindest zweisprachig ausgewiesen. Māori ist zudem eine offizielle Amtssprache. Auf Māori heißt Neuseeland übrigens Aotearoa. Übersetzt bedeutet das in etwa „Land der langen weißen Wolke“.

Unsere Reiseroute

Da unser Campervan nicht für die ganzen fünf Wochen verfügbar war, waren wir die erste Woche unseres Aufenthalts mit einem Mietwagen unterwegs. Nachdem wir auf dem Rückweg aus dem Norden ohnehin noch einmal in Auckland vorbeikamen, war ein Fahrzeugtausch ohne großen Aufwand möglich. Natürlich kannst du die Route aber auch komplett im Mietwagen oder vollständig im Campervan zurücklegen.

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In Neuseeland sind viele Campervans unterwegs und die Infrastruktur ist gut darauf ausgelegt. Fast immer gibt es längere Parkplätze oder eigene Parkbereich für Wohnmobile. Sei dir dennoch bewusst, dass insbesondere auf der Südinsel die Straßen teilweise eng und kurvig sind. Zudem gilt in Neuseeland Linksverkehr, an den wir uns jedoch schnell gewöhnt haben.

Unseren Campervan hatten wir bei Wendekreisen gebucht und waren mit dem gut ausgestatten Fahrzeug sehr zufrieden. Per Klick auf das Logo unten gelangst du direkt zum Anbieter. *

Campervan vor dem blauen Wasser des Lake Pukaki auf der Südinsel in Neuseeland

Von unseren fünf Wochen in Neuseeland haben wir zwei auf der Nordinsel und drei auf der Südinsel verbracht. Insgesamt haben wir auf unserem Neuseeland-Roadtrip 5.400 Kilometer zurückgelegt (davon 900 mit dem Mietwagen und 4.500 mit dem Campervan). Die Zeit war aus unserer Sicht gerade so ausreichend, um Neuseelands Highlights zu entdecken. Wenn du länger vor Ort bist, sind natürlich weitere Zwischenstopps möglich. Unsere Route nachfolgend im Überblick.

Landkarte mit Route Neuseeland-Roadtrip

Highlights auf Neuseelands Nordinsel

Auckland

Startpunkt für den Neuseeland-Roadtrip ist Auckland, die größte Stadt des Landes. Hier befindet sich der wichtigste internationale Flughafen. 1,4 Millionen Menschen leben in der Metropolregion Auckland, das ist gut ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes. Entsprechend ist Auckland ein wichtiges Wirtschaftszentrum.

Harbourfront in Auckland mit Sky Tower, Hochhäusern und Booten

An Sehenswürdigkeiten hat Auckland allerdings nur eine überschaubare Menge zu bieten. Für die wichtigsten Punkte wie den Sky Tower und das Ferry Building genügt ein kurzer Stadtrundgang. Die Einkaufsmeile Queen Street ist zudem eine gute Gelegenheit, dir eine neuseeländische SIM-Karte zu besorgen.

Backsteinfassade des Ferry Buildings am Hafen in Auckland, Neuseeland

Südlich der Innenstadt hast du zudem vom einstigen Vulkan Mount Eden eine tolle Aussicht auf Aucklands Central Business District.

Aussicht vom Mount Eden auf die Skyline von Auckland in der Abenddämmerung

Deutlich besser als bei den Sehenswürdigkeiten sieht es in der kulinarischen Szene aus. Sowohl im Stadtzentrum als auch in den Szenevierteln rund um den Hafen findest du eine große Auswahl an tollen Restaurants. Viele davon bieten auch vegetarische und vegane Optionen an. Nachfolgend einige Empfehlungen:

  • Pici, hervorragende italienische Küche mit hausgemachter Pasta
  • White+Wong’s, vielfältige asiatische Fusionsküche am Viaduct Harbour
  • Odettes Eatery, mediterran-nordafrikanische Küche im Central Business District
  • Ortolana, gutes Frühstück im zentral gelegenen Britomart-Viertel

Unterkünfte in Auckland:
Auckland hat eine Vielzahl von Hotels und Unterkünften zu bieten. Unsere beiden Hotels können wir allerdings nicht uneingeschränkt empfehlen. Eine breite Auswahl an Optionen findest du bei booking.com *.

Waiheke Island

Ein lohnenswerter Ausflug von Auckland ist eine Überfahrt nach Waiheke Island. Waiheke ist die größte Insel im Auckland vorgelagerten Hauraki-Golf. Die Fähre braucht etwa 40 Minuten dorthin. Währen der Überfahrt hast du einen schönen Blick auf Aucklands Skyline.

Skyline von Auckland vom Meer aus gesehen

Vor Ort gibt es zwei Buslinien sowie einen Hop-on-hop-off-Bus, der alle wichtigen Stationen anfährt. Am Wochenende sind die Fähren beliebt und gut gefüllt. Wir haben daher schon vorab folgendes Kombiticket besorgt: Waiheke Island: Tickets für Fähre und Hop-On/Hop-Off-Bus *.

Sandstrand Oneroa Beach auf Waiheke Island

Waiheke ist vor allem für seinen Weinbau und seine Strände bekannt. Es gibt aber auch eine gute Craft-Beer-Brauerei. Bei einer Fahrt von Stop zu Stop hast du ausreichend Gelegenheit, lokale Spezialitäten zu kosten und die herrliche Aussicht zu genießen.

Bunte Blumen in sanft geschwungenen Hügeln vor dem Meer auf Waiheke Island

Bay of Islands

Die Bay of Islands ist eine Bucht etwa 230 Kilometer nördlich von Auckland. Gut 140 größere und kleinere Inseln liegen in der Bucht verstreut. Ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung der Region ist die Kleinstadt Paihia.

Unser Unterkunftstipp für Paihia: Admiral’s View Lodge *
Gemütliche Appartements mit kleiner Küchenzeile in Fußnähe zum Strand. Herzliche Betreiber, Waschmaschinen, gutes WLAN und Parkplätze direkt beim Haus. Frühstück wird nicht angeboten.

Unsere Restauranttipps für Paihia:

  • The Hideout, guter Burgerladen mit vegetarischen Optionen und neuseeländischem Craft Beer. Vormittags wird auch Frühstück angeboten.
  • Charlotte’s Kitchen, Fusionsküche und Pizza, neben dem Fähranleger direkt am Meer gelegen mit schöner Aussicht von der Terrasse.
  • El Cafe, kleines Frühstückslokal mit hervorragenden Breakfast Burritos (auch vegetarisch).
Strand in Paihia mit kleinen Inseln im Hintergrund

Von Paihia bist du zum einen mit der Fähre schnell im Örtchen Russell/Kororāreka auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht mit seiner schönen Uferpromenade.

Alte Holzhäuser im Kolonialstil auf der Uferpromenade von Russell/Kororāreka

Zum anderen starten von Paihia mehrere Schiffstouren durch die Bay of Islands. Bei der beeindruckenden Fahrt durch den Archipel bekommst du erst einen richtigen Eindruck, wie viele Inseln es tatsächlich sind.

Wir waren mit dieser Tour unterwegs: Hole in the Rock und Bay of Islands-Kreuzfahrt *

Grün bewachsene Inseln in der Bay of Islands

Neben der fantastischen Landschaft gibt es auch tierische Entdeckungen. Die Bay of Islands ist Heimat mehrerer Gruppen von Delfinen. Es gehört etwas Glück dazu, sie zu sichten. Die Schiffscrews haben außerdem strenge Vorgaben, wie nahe sie den Tieren kommen dürfen, um sie nicht zu sehr zu bedrängen oder zu stören.

Delfin springt aus dem Wasser in der Bay of Islands

Mehrere Touren haben einen Aufenthalt auf Urupukapuka Island im Reiseplan. Urupukapuka ist die größte Insel des Archipels und bietet ein kleines Netz aus Wanderwegen zu verschiedenen Aussichtspunkten. Von dort hast du eine fantastische Rundumsicht über die Inselgruppe.

Blick auf die Bucht von Urupukapuka Island mit weiteren Inseln im Hintergrund

Cape Reinga

Cape Reinga ist der nordwestlichste Punkt Neuseelands. Wenn du die lange Anfahrt nicht scheust, lohnt sich der Ausflug aus unserer Sicht. Ein idyllisch gelegener Leuchtturm lotst auch heute noch Schiffe sicher um das Kap und durch den unruhigen Ozean.

Leuchtturm auf der Steilküste von Cape Reinga mit Ozean im Hintergrund

Am Cape Reinga trifft die Tasmansee auf den offenen Pazifik. Das ist deutlich an den verschiedenen Wasserfarben und den gegenläufigen Wellenbewegungen zu erkennen. Für die Māori ist der Ort daher ein besonderer. Ihren Legenden nach springen die Seelen ihrer Verstorbenen hier in den Ozean um ins Reich der Ahnen zu gelangen.

Zusammenfluss von Tasmansee und Pazifischem Ozean am Cape Reinga

Coromandel Peninsula und Hahei Beach

Aus dem Norden kehren wir zurück nach Auckland. Dort geben wir unseren Mietwagen zurück und übernehmen unseren Campervan. Mit diesem fahren wir weiter in Richtung Coromandel Peninsula. Coromandel ist eine Halbinsel östlich von Auckland. Sie wartet mit ursprünglicher Natur und schönen Stränden auf.

Sand und Felsen am Hahei Beach auf der Coromandel Peninsula

Einer davon ist der wunderbare Hahei Beach im Osten der Halbinsel. Er erstreckt sich über eineinhalb Kilometer von Nordwesten nach Südosten. Hier erlebst du nicht nur schöne Sonnenuntergänge sondern auch herrliche Sonnenaufgänge. Direkt hinter dem Strand gibt es mit dem Hahei Beach Resort einen gemütlichen Campingplatz.

Sonnenaufgang am Hahei Beach

Hobbiton Movie Set

Für Herr-der-Ringe-Fans ist Neuseeland doppelt interessant. Sowohl die drei Hauptfilme als auch die Hobbit-Trilogie wurden großteils in Neuseeland gedreht. Viele der Drehorte und Landschaften kannst du auf deinem Neuseeland-Roadtrip besuchen.

Hobbit-Bau mit runder roter Tür und Gemüsegarten im Vordergrund

Einer davon ist das Hobbiton Movie Set bei Matamata. Hier wurde für die Dreharbeiten Hobbingen, die Heimat der Hobbits, nachgebaut. Im Rahmen einer geführten Tour kannst du das Filmset besichtigen.

Der Eingang zu Beutelsend mit Sitzbank, Buch und Pfeife

Die Anlage wird nach wie vor liebevoll gepflegt und aufrechterhalten. Während der Führung bekommst du viele interessante Einblicke. Dank der Erklärungen unseres Guides erkennen wir auch tatsächlich die eine oder andere Szene aus den Filmen wieder.

Steinbrücke nach Hobbingen im Hobbiton Movie Set

Vulkane in Neuseeland

Genau genommen ist Neuseeland ein gefährliches Pflaster. Die Nordinsel liegt auf dem pazifischen Feuerring, einer hochaktiven Vulkanzone. Erdbeben sind daher keine Seltenheit und auch vor Tsunamis sind die neuseeländischen Inseln nicht gefeit. Der 30 mal 40 Kilometer große Lake Taupō im Zentrum der Nordinsel ist nicht nur der größte See des Landes. Er ist auch der Krater eines Supervulkans, der vor etwa 26.000 Jahren eine der weltweit heftigsten überhaupt bekannten Eruptionen verursacht hat.

Blick auf den Lake Taupō während der Fahrt nach Süden
Vorbeifahrt am Lake Taupō

Aktuell verhält er sich zwar friedlich, er ist jedoch weiterhin aktiv. In einer Nord-Süd-Achse durchziehen weitere kleinere und größere Vulkanfelder die Nordinsel. Eines davon ist Wai-o-Tapu in der Nähe der Stadt Rotorua.

Rotorua und Wai-o-Tapu

Unter dem klangvollen Namen Thermal Wonderland ist ein Teil des Vulkanfelds von Wai-o-Tapu für Besucher zugänglich. Das lohnt sich auch definitiv. Überall dampft und blubbert es. Ein schwefliger Geruch liegt in der Luft. Dazu kommen unglaubliche Farben und spannende Gesteinsformationen.

Die Artist's Palette, ein in leuchtenden Farben schimmernder See im Wai-o-Tapu Thermal Wonderland

Durch die große Hitze im Erdinneren sprudelt das Wasser teilweise kochend aus den Quellen. Darin gelöst sind allerlei Metalle und Mineralien wie Gold, Silber, Arsen oder eben Schwefel. Sie färben Gestein und Wasser in leuchtenden Farben von orange bis giftgrün. Insgesamt drei Rundwege geben dir faszinierende Einblicke in die Kraft der Natur.

Unser Campingtipp für Rotorua: Holdens Bay Holiday Park, 30 Fahrminuten nach Wai-o-Tapu.

Orangefarbene Metallablagerungen in einem dampfenden See im Wai-o-Tapu Thermal Wonderland in Neuseeland

Huka Falls

Etwas nördlich des Lake Taupo liegen die Huka Falls. Über mehrere Stromschnellen rauscht der Waikato River hier durch eine Engstelle in den Felsen. Dabei nimmt er beachtliche Geschwindigkeit auf und schießt am Ende über einen Wasserfall in die Tiefe.

Stromschnellen in einer schmalen Schlucht bei den Huka Falls

Beeindruckend ist vor allem die eisblaue Farbe des Wassers. Ein Spazierweg sowie eine Brücke führen entlang des Flusses. Von mehreren Aussichtspunkten kannst du das Spektakel gut beobachten.

Eisblaues Wasser schießt aus der Schlucht über einen Wasserfall in den Waikato River

Tongariro National Park

Der Tongariro National Park liegt südlich des Lake Taupō auf der Nordinsel und ist ebenfalls Teil des Vulkangürtels. Gleich drei Vulkane liegen hier direkt nebeneinander: Der 1.968 Meter hohe, namensgebende Tongariro, der 2.291 Meter hohe Ngauruhoe und der 2.797 Meter hohe Ruapehu.

Blick über die Vulkanlandschaften mit dem schneebedeckten Gipfel des Ngauruhoe im Hintergrund

Alle drei sind noch aktiv. Daher ist es sehr wichtig, dass du dich vor einem Aufenthalt oder einer Wanderung im Tongariro National Park bei der Nationalparkbehörde über den aktuellen Warnungsstand informierst. Auf unserem schönen Campingplatz Whakapapa Holiday Park haben wir bei der Ankunft zudem genaue Anweisungen bekommen, wie wir uns im Ernstfall verhalten sollen. Wenn du diese Punkte beachtest, steht einer Erkundung der faszinierenden Landschaften jedoch nichts im Wege.

Campervan auf dem Stellplatz im Tongariro National Park zwischen hohen Bäumen und Farnen

Die bekannteste Wanderung im Tongariro National Park ist das Tongariro Alpine Crossing. Seine Route führt auf 20 Kilometern und 800 Höhenmetern über das Tongariro-Massiv und gewährt tolle Blicke auf die umliegende Landschaft. Allerdings war an allen vier Tagen unseres Aufenthalts das Wetter zu unbeständig, sodass wir diese Tour leider nicht machen konnten.

Wegweiser zum Einstieg in das Tongariro Alpine Crossing mit Bergen im Hintergrund

Es gibt jedoch genug Alternativen, um den Nationalpark auch bei durchwachsenem Wetter zu erkunden. Ein toller 6-Kilometer-Rundweg führt dich durch moosbewucherte Wälder und über ein karges Hochplateau zu den Taranaki Falls.

Die höchste Stufe der Taranaki Falls stürzt eine fast senkrechte Felswand hinunter in einen kleinen See

Auf dem abwechslungsreichen, sieben Kilometer langen Silica Rapids Track hast du fantastische Blicke auf den Vulkan Ngauruhoe. Er ist die Vorlage für den Schicksalsberg in den Herr-der-Ringe-Filmen.

Holzsteg durch ein Moor mit Blick auf den Mount Ngauruhoe im Tongariro National Park

Näher an die Vulkane kommst du auf dem Soda Springs Track. Dieser ist identisch mit den ersten 4,5 Kilometern (eine Richtung) des Tongariro Alpine Crossing und eine gute Alternative, wenn das Wetter nicht die ganze Überquerung zulässt.

Holzsteg durch die Lavafelder auf dem Soda Springs Track im Tongariro National Park

Roadtrip-Tipp: Vom Tongariro National Park sind es gut vier Stunden Fahrt nach Wellington. Ein guter Ort für eine Pause sind die Lewis Farms in Levin mit ihrem Bauernmarkt. Dort findest du viele Produkte aus selbstgezüchteten Erdbeeren, unter anderem ausgezeichnetes Real Fruit Ice. Real Fruit Ice Cream ist eine neuseeländische Spezialität. Ganze, tiefgefrorene Früchte werden mit einem Eis aus Milch oder Kokosmilch vermixt und frisch serviert. Real Fruit Ice gibt es in ganz Neuseeland und du solltest es zumindest einmal probieren – es lohnt sich!

Wellington

Wellington liegt im äußersten Süden der Nordinsel, direkt an der Meerenge der Cookstraße. Nur 35 Kilometer Luftlinie trennen hier Nord- und Südinsel. 1865 löste Wellington Auckland als Hauptstadt ab, um aufkeimende Abspaltungstendenzen der Südinsel zu unterbinden. Heute leben 190.000 Menschen hier und die Stadt hat sich zu einer modernen Kultur- und Lifestylemetropole entwickelt.

Einkaufsstraße mit alten und neuen Gebäuden in Wellington

Wellingtons Zentrum ist nicht groß. Somit kannst du es gut zu Fuß erkunden. Wir empfehlen außerdem eine Fahrt mit der historischen Standseilbahn hinauf zum botanischen Garten. Von dort hast du einen guten Panoramablick auf die Stadt und die Bucht Wellington Harbour.

Ein Wagen der feuerroten Standseilbahn vor dem Stadtpanorama von Wellington

Nicht zuletzt hat Wellington eine lebhafte Gastronomieszene und du kannst hier hervorragend zu Abend essen. Sehr gut geschmeckt hat es uns im Mr. Go’s.

Verschiedene Gerichte der neuseeländisch-asiatischen Fusionsküche in einem Restaurant in Wellington

Unser Campingtipp in Wellington:
Wenn du mit dem Campervan nur eine Nacht in Wellington bleibst, ist der Barnett Street Car Park an der Wellington Waterfront eine gute Option. Von dort bist du zu Fuß schnell in der Innenstadt. Für 30 Neuseeland-Dollar (Stand März 2023, zahlbar per Kreditkarte am Automaten für Wohnmobile) darfst du dort täglich außer samstags 24 Stunden stehen. Um über Nacht bleiben zu können, muss dein Campervan jedoch self-contained sein, also über einen eigenen Abwassertank und eine (Kassetten-)Toilette verfügen.

Fährüberfahrt Nordinsel-Südinsel

Wellington erfüllt noch eine weitere wichtige Funktion: Von hier starten die Autofähren zwischen Nord- und Südinsel. Um deinen Mietwagen oder Campervan mit auf die Südinsel nehmen zu können, musst du hier also die Cookstraße überqueren. Die Schiffsrouten sind stark frequentiert und auch in der Nebensaison sind die Fähren oft über Wochen hinweg ausgebucht. Kümmere dich also unbedingt rechtzeitig um dein Ticket. Manche Fahrzeugvermieter bieten Sonderkonditionen an, wenn du das Fährticket bei ihnen mitbuchst. Hier lohnt es sich also nachzufragen.

Fahrzeuge auf der Fähre mit Blick zurück in den Golf von Wellington

Wegen des oft stürmischen Wetters und rauen Seegangs gilt die Überfahrt als eine der schwierigsten Schiffspassagen der Welt. Es kann also immer zu Verspätungen, Ausfällen oder starkem Wellengang kommen. Wenn das Wetter mitspielt, ist die dreieinhalbstündige Überfahrt jedoch sehr schön. Besonders beeindruckend ist die Anfahrt auf den Zielhafen Picton auf der Südinsel. Sie führt bei herrlichen Aussichten durch die verästelten Meeresarme des Queen Charlotte Sound.

Einfahrt in den Queen Charlotte Sound mit grünen Hügeln vor dem blauen Ozean.

Highlights auf Neuseelands Südinsel

Picton

Für den wichtigsten Fährhafen auf der Südinsel ist Picton überraschend klein. Gerade einmal 2.700 Menschen leben hier. Wirklich viel zu entdecken gibt es also nicht. Bei einem Spaziergang entlang der Strandpromenade hast du jedoch schöne Blicke in den Queen Charlotte Sound.

Unser Campingtipp in Picton: Tasman Holiday Park Picton, zentral gelegen wenige Fahrminuten vom Fährhafen entfernt.

Strand in Picton auf Neuseelands Südinsel mit Aussicht in die Hügel und Meeresarme des Queen Charlotte Sound

Einige Kilometer südlich von Picton beginnt der State Highway 6. Er ist die Hauptverkehrsader entlang der neuseeländischen Westküste und schlängelt sich über weite Strecken direkt am Meer entlang nach Süden.

Abel Tasman National Park

Bevor du dich auf nach Süden machst, solltest du jedoch aus unserer Sicht noch einen Abstecher in den Abel Tasman National Park machen. Er liegt im Nordwesten der Südinsel und wartet mit nahezu karibischen wirkenden Sandstränden auf.

Breiter Sandstrand in der Bark Bay im Abel Tasman National Park

Empfehlenswert ist dort eine Wanderung auf dem Abel Tasman Track entlang der fantastischen Nordküste. Für das neun Kilometer lange Teilstück von Bark Bay bis Anchorage Bay buchst du am besten ein Wassertaxi vor. So wird schon die Anreise zum Startpunkt ein Erlebnis mit gigantischen Aussichten. Wir waren mit Abel Tasman AquaTaxi unterwegs und der Transfer hat gut funktioniert.

Wassertaxi in der Anchorage Bay im Abel Tasman Nationalpark

Während der Wanderung durch einen ursprünglichen Regenwald tun sich immer wieder tolle Blicke auf. Der Routenverlauf des Tracks variiert je nach Wasserstand. Bei Ebbe gibt es eine Abkürzung über den freiliegenden Meeresgrund, die die Route etwas kürzer macht.

Eine hölzerne Brücke markiert den Einstieg in den Abel Tasman Track vor dicht bewaldeten Bergen

Unsere Camping- und Restauranttipps für den Abel Tasman National Park:
Der Campingplatz The Barn bei Marahau liegt direkt am Einstieg zum Abel Tasman Track in einer traumhaften Naturkulisse mit bestem Blick auf die Bucht Sandy Bay. Fußläufig vom Campingplatz erreichbar sind die sehr sympathischen Burgerbrater im The Fat Tui sowie die Pizzeria Park Cafe Marahau mit schönem Ausblick auf die Bucht.

Blick aus dem Campervan auf eine Meeresbucht bei Sonnenaufgang im Abel Tasman National Park

Punakaiki

Neuseelands Südinsel wird der Länge nach von den bis zu 3.700 Meter hohen Neuseeländischen Alpen durchzogen. Der Gebirgszug hält die von Westen kommenden Wolken auf. Dadurch zählt Neuseelands Westküste zu den regenreichsten Regionen des Landes. Insbesondere, wenn du anspruchsvollere Wanderungen geplant hast, solltest du also etwas Puffer in deine Route einplanen. So kannst du das Programm flexibler tauschen, wenn es doch mal etwas nasser ist.

Der State Highway 6 an der neuseeländischen Westküste mit Bergen links und Meer rechts ist eine wichtige Verbindungsstraße auf einem Roadtrip durch Neuseeland

Ein empfehlenswerter Stopp an der Westküste ist Punakaiki mit seinen Pancake Rocks. Dünne Kalkschichten wurden von der Erosion freigelegt und ähneln so aufeinandergestapelten Pfannkuchen/Palatschinken.

Unser Campingtipp für Punakaiki: Punakaiki Beach Camp, direkt am Strand gelegen.

Blick auf die unzähligen Felsnadeln der Pancake Rocks mit ihrem dünn geschichteten Gestein

Außerdem beginnt in Punakaiki der Pororari River Track. Er führt entlang des gleichnamigen Flusses durch einen schönen Wald mit großartiger Aussicht. Je nach gewählter Route ist der Weg zwischen sieben und 15 Kilometer lang.

Still und glatt gleitet der Pororari River durch eine dicht bewachsene Felslandschaft

Unser Tipp: Wenn dir der ganze Weg zu lange ist, gelangst du bereits nach etwa 15 Gehminuten zu einem schönen Aussichtspunkt. Von dort hast du gute Blicke in das Flusstal und auf die umliegenden Berge. Anschließend gehst du einfach den gleichen Weg zurück zum Parkplatz.

Üppige Vegetation bewächst die Felsen rund um den Pororari River

Franz Josef Glacier

Noch gibt es in den Neuseeländischen Alpen mehrere größere Gletscher. Während der letzten Eiszeit haben sie die Landschaft der Südinsel maßgeblich geformt. Allerdings schrumpfen auch sie rapide und ziehen sich immer weiter zurück. Einer davon ist der Franz-Josef-Gletscher. Ihn konnten wir bei schlechtem Wetter vom Aussichtspunkt aus kaum noch sehen.

Aussichtspunkt beim Franz Josef Glacier, der Gletscher selbst ist jedoch bei starkem Regen nicht mehr zu sehen

Fox Glacier

Etwas weiter südlich liegt der Fox Glacier. Er hat in den letzten Jahren ebenfalls den Großteil seiner Eisfläche eingebüßt. Die umliegende Landschaft ist dennoch faszinierend! Auf dem Rückweg vom Aussichtspunkt empfehlen wir einen Abstecher auf den Moraine Walk. Dieser führt durch einen ursprünglichen Wald und zeigt auf Holztafeln an, wo der Gletscher früher einmal verlief.

Unser Campingtipp für den Fox Glacier: Fox Glacier Top 10 Holiday Park

Geröllhalden des ehemaligen Gletscherverlaufs beim Fox Glacier. Der Gletscher selbst ist nur noch als schmaler Streifen im Hintergrund zu sehen.

Vom nahegelegenen Lake Matheson hast du zudem die Möglichkeit, Neuseelands höchsten Berg zu sehen. Der 3.724 Meter hohe Aoraki/Mount Cook versteckt sich jedoch häufig in den Wolken. Der Rundweg um den See ist aber auch ohne Bergblick ein gemütlicher Ausflug.

Aussicht über den Lake Matheson mit Wald und wolkenbedeckten Berggipfeln im Hintergrund

Wenn du dem State Highway 6 weiter folgst, gelangst du anschließend automatisch von der Küste über den Haast Pass und die Blue Pools zurück ins Landesinnere zum Lake Wānaka.

Der Makarora River schlängelt sich zwischen den Bergen des Haast-Pass hindurch

Lake Wānaka

Vom Haast Pass kommend ist schon die Anfahrt ins kleine Örtchen Wānaka spektakulär. Die Straße erreicht erst die Nordspitze des Lake Wānaka, macht dann einen Schlenker zum Lake Hawea und kehrt anschließend zurück nach Wānaka. Unterwegs eröffnen sich immer wieder fantastische Blicke auf beide Seen.

Idyllisch liegt der Lake Hawea in einer abendlich beleuchteten Berglandschaft

Unsere Camping- und Restauranttipps für den Lake Wānaka:
Rund um den Lake Wānaka gibt es mehrere Campingplätze. Gut gefallen hat es uns im Outlet Camp Wānaka. Allein die unglaubliche Aussicht von unserem Stellplatz war die Anreise wert! Wenn du keine Lust hast, selbst zu kochen, sind die Brownston Street Food Trucks in Wānaka eine gute Alternative. Geschmeckt hat es uns bei Burrito Craft und Noods.

Aussicht aus dem Campervan über die Berglandschaft und den See am Lake Wanaka

Wanderung auf den Roy’s Peak

Wānaka ist eine beliebte Urlaubsregion in Neuseeland. Im Sommer eignet sich die Region super fürs Wandern. Für den Winter gibt es zwei kleinere Skigebiete. Eine sehr schöne Wanderung führt dich auf den Roy’s Peak.

Wanderweg vor den Nebengipfeln des Roy's Peak und dem Lake Wanaka

Mit einem Aufstieg von 1.126 Höhenmetern auf 7 Kilometern ist sie zwar durchaus fordernd. Dafür entschädigen dich jedoch die atemberaubenden Blicke über die umgebende Landschaft!

Panoramablick vom Roy's Peak in Neuseeland mit Bergen und dem Lake Wanaka im Hintergrund

Roadtrip-Tipp: Der Parkplatz beim Einstieg des Wanderwegs ist nicht besonders groß. Wenn du die Wanderung machen möchtest, sei also am besten vor 9 Uhr morgens da. Sonst kann es sein, dass bereits alle Plätze belegt sind.

Queenstown

Vom Lake Wānaka gelangst du über den Crown-Range-Pass nach Queenstown. Die Stadt selbst ist nicht besonders sehenswert und vor allem ein Mekka für Abenteuertourismus.

Eine schmale Bergstraße schlängelt sich über den Crown-Range-Pass nach Queenstown

Fallschirmspringen, Heli-Skiing, Bungee Jumping, Rafting, Canyoning und vieles mehr werden überall angepriesen. Allerdings gibt es rund um Queenstown einige schöne Ecken zu erkunden.

Unser Campingtipp für Queenstown: Creeksyde Queenstown Holiday Park.

Die Uferpromenade in Queenstown mit Bergen im Hintergrund

Glenorchy

Die Kleinstadt Glenorchy liegt nördlich von Queenstown, ebenfalls am Ufer des Lake Wakatipu. Die am Seeufer entlang führende Panoramastraße Glenorchy Road erlaubt herrliche Blicke auf den See und die umgebenden Berge.

Blick auf den Lake Wakatipu mit Berglandschaften im Hintergrund

In Glenorchy selbst führt der gemütliche Lagoon Track entlang einer Lagune, wieder mit schönen Aussichten. Von hier könntest du zudem noch tiefer in die Berge zu weiteren Herr-der-Ringe-Drehorten fahren (Isengard und Lothlórien). Allerdings brauchst du dazu ein Allradfahrzeug. Für Campervans sind die Straßen ungeeignet.

Die Lagune von Glenorchy mit Bergen im Hintergrund

Kawarau Gorge

In die andere Richtung führt die Straße von Queenstown in die Kawarau Gorge. Die Schlucht wurde vom Kawarau River in die Landschaft gegraben. Sie diente in den Herr-der-Ringe-Filmen als Vorlage für den Fluss Anduin.

Herbstlich gefärbte Bäume säumen das leuchtend blaue Wasser des Kawarau River in der Kawarau Gorge

Unterwegs passierst du die Kawarau Gorge Suspension Bridge. Hier wurde 1988 das weltweit erste kommerzielle Bungy-Jumping-Angebot eröffnet. So wurde dieser ursprünglich aus Vanuatu stammende Extremsport erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Die Anlage ist nach wie vor in Betrieb. Insbesondere im Herbst ist die Kulisse atemberaubend und du kannst einige mutige Springer beobachten.

Ein Springer stürzt sich an einem Bungee-Seil von der Brücke in die Tiefe, gerahmt von herbstlich gefärbten Bäumen

Gibbston Valley

Weiter östlich öffnet sich die Kawarau Gorge zu einem breiteren Tal. Im Gibbston Valley und in Bannockburn sind die klimatischen Bedingungen gut für den Weinbau geeignet. Somit findest du hier zahlreiche Weingüter.

Ein Weingut vor den schroffen Felsen des Gibbston Valley

Je nach Jahreszeit sind einige von ihnen für Besucher geöffnet, sodass du dich ein bisschen durchs Sortiment kosten und die schöne Aussicht genießen kannst. Gut eingekehrt sind wir bei Carrick Winery & Restaurant und Mt. Rosa Wines.

Blick auf einen See und Hügellandschaften vom Garten eines Weinguts.

Von Queenstown sind es etwa 300 Kilometer Fahrt zu einem der Top-Highlights in Neuseeland: dem Milford Sound.

Milford Sound/Piopiotahi

Der Milford Sound/Piopiotahi zählt zu Neuseelands bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Aus unserer Sicht völlig zu Recht! Er ist einer von mehreren Fjorden in Neuseelands Südwesten und gehört zu den spektakulären Landschaften des 12.000 Quadratkilometer großen Fiordland National Park.

Wasserfall an einer Steilklippe im Milford Sound

Während weite Teile des Nationalparks nur auf dem Luft- oder Seeweg zugänglich sind, ist der Milford Sound recht gut erreichbar. Entweder per Kleinflugzeug * oder mit dem Bus * für einen Tagesausflug ab Queenstown. Alternativ fährst du selbst über eine gut ausgebaute Bergstraße von Te Anau. Wenn du den Landweg wählst, solltest du dich vorab bei der New Zealand Transport Agency über den Straßenzustand informieren. Insbesondere im hinteren Teil des Tales herrscht wegen der steilen Felswände je nach Jahreszeit Erdrutsch- oder Lawinengefahr.

Steile Felshänge säumen die Bergstraße zum Milford Sound

Ein weiterer Engpass ist der Homer Tunnel im letzten Streckenabschnitt. Er wurde in den 1950er-Jahren von Hand in den Fels geschlagen und ist bis heute nur einspurig in Blockabfertigung befahrbar. Insbesondere zur Hochsaison musst du hier also längere Wartezeiten einplanen. Was kannst du nun aber am Milford Sound machen?

Die Einfahrt in den Homer Tunnel wirkt wie ein kleiner schwarzer Punkt in den schroffen Felswänden

Wandern auf dem Milford Sound Track

Unsere erste Empfehlung ist eine Wanderung auf dem Milford Track. Der 53,5 Kilometer lange Weg führt zu Fuß in vier Tagen über die Berge von Te Anau nach Milford Sound. Das letzte Teilstück eignet sich gut für eine Halbtagestour und ist mit insgesamt 12 Kilometern hin und zurück gemütlich zu gehen.

Blick auf den kleinen See Lake Ada mit Bergpanorama im Hintergrund

Schon die Anreise mit dem vorgebuchten Wassertaxi ist ein Highlight mit tollen Blicken auf die Fjordlandschaft. Anschließend führt der Weg durch einen schönen Wald und bietet unterwegs mehrere Aussichtspunkte. Insgesamt ein toller Einstieg in die Region!

Wir hatten dieses Wassertaxi gebucht und waren sehr zufrieden: Milford Track Day Walk *.

Wassertaxi in der Anfahrt mit den steilen Bergen des Milford Sound im Hintergrund

Milford Sound Cruise

Wenn du die Wanderung auf den Vormittag legst, kannst du gleich am Nachmittag eine Bootsfahrt auf dem Milford Sound anhängen. Auf dem Weg zwischen den Anlegestellen des Wassertaxis und der Fjordfahrt stehen optional noch ein paar kleinere Tracks mit schönen Aussichten zur Erkundung bereit.

Wolfgang auf einer Schaukel vor den Bergen des Milford Sound

Die Bootsfahrt selbst ist aus unserer Sicht ein absolutes Muss bei einem Aufenthalt am Milford Sound! Die unglaublichen Landschaften zu beiden Seiten des Schiffs sind faszinierend und abwechslungsreich.

Ausflugsschiff vor den spitzen Gipfeln des Milford Sound

Je nachdem, welches Boot du wählst, erzählt die Schiffscrew zudem viel Interessantes über die Entstehung sowie die Flora und Fauna der Region. Mit etwas Glück kannst du im Milford Sound sogar Robben und Delfine sehen.

Wir waren mit diesem etwas kleineren Schiff unterwegs: Milford Sound Small Boutique Cruise *.

Fast senkrecht ragen die Felswände des Milford Sound aus dem Meer

Unsere Camping- und Restauranttipps im Milford Sound:
Im Milford Sound gibt es nur einen Campingplatz, die Milford Sound Lodge. Dieser ist entsprechend begehrt und schnell ausgebucht. Kümmere dich also frühzeitig um eine Reservierung, sofern du über Nacht in der Region bleiben möchtest. Wenn du einen Platz ergattert hast, empfehlen wir ein Abendessen im Pio Pio, dem sehr guten Restaurant der Lodge.

Key Summit Alpine Walk

Auf dem Rückweg nach Te Anau liegen entlang der Straße optional verschiedene weitere Wanderwege. Unsere Empfehlung ist der 9 Kilometer lange Key Summit Alpine Walk. Er ist Teil des längeren Weitwanderwegs Routeburn Track.

Bergpanorama vom Routeburn Track

Der Weg führt dich zunächst auf einen Talschluss hinauf. Anschließend spazierst du durch ein alpines Hochmoor. Währenddessen genießt du wunderbare Panoramen über den Fiordland National Park.

Holzsteg durch das Hochmoor mit Moortümpel und Bergpanorama

Te Anau Glowworm Caves

Ein besonderes Erlebnis ist ein Besuch der Te Anau Glowworm Caves. In einem weitverzweigten Höhlensystem leben unzählige Glühwürmchen. Im Rahmen einer geführten Tour erfährst du zunächst viel Interessantes über die Höhle und die Tiere. Anschließend erlebst du bei einer Bootsfahrt in völliger Dunkelheit, wie tausende Glühwürmchen-Larven in der Höhle einen künstlichen Sternenhimmel erschaffen, um ihre Beute anzulocken.

Wir waren mit dieser Tour unterwegs: Te Anau Glühwürmchen-Höhlentour *

Dicht bewachsener Eingang zur Glühwürmchenhöhle
Der Eingang zur Glühwürmchenhöhle. Innen ist Fotografieren zum Schutz der Tiere verboten.

Die Kleinstadt Te Anau liegt direkt an der Straße zum Milford Sound. Somit ist die dortige Glühwürmchenhöhle eine gute Alternative, wenn dir auf der Nordinsel der Umweg zu den Waitomo Glowworm Caves * zu weit ist. In Te Anau hast du zusätzlich noch eine schöne Anfahrt mit dem Schiff über den Lake Te Anau.

Unser Campingtipp für Te Anau: Tasman Holiday Park Te Anau. Zentral im Ort gelegen, somit ist alles fußläufig erreichbar.

Abenddämmerung über dem Strand des Lake Te Anau

The Catlins

Als The Catlins wird die Südostküste der Südinsel Neuseelands bezeichnet. Grob erstreckt sich die Region von Invercargill im Süden bis nach Balclutha im Osten. Eine Küstenstraße führt als Southern Scenic Route die Küste entlang und bietet unterwegs schöne Aussichtspunkte.

Küstenstraße vor dem Meer bei strahlend blauem Himmel

So erreichst du am Slope Point den südlichsten Punkt der Südinsel. In der Curio Bay findest du die Überreste eines versteinerten Walds. Die felsige Küste ist zudem Heimat für die vom Aussterben bedrohten Gelbaugenpinguine. Sie leben allerdings sehr zurückgezogen und es braucht viel Zeit und Geduld, um sie zu sehen.

Versteinerte Baumstümpfe am Meer in der Curio Bay in den Catlins im Süden der neuseeländischen Südinsel

Im Hinterland der Catlins gibt es zahlreiche Wasserfälle. Sogar die Niagarafälle sind hier zu bestaunen. Allerdings handelt es sich dabei um einen Spaß der Einwohner des Dörfchens Niagara und die „Fälle“ sind eher eine kleine Schwelle im hier fließenden Waikawa River. Von der Panoramastraße gut zu erreichen sind die Purakaunui Falls. Sie überwinden in mehreren Stufen insgesamt 20 Meter Höhenunterschied. Der Weg dorthin führt durch einen schönen, naturbelassenen Wald.

Über mehrere Stufen fließt das Wasser an den Purakaunui Falls in die Tiefe

Ein guter Endpunkt in den Catlins ist Nugget Point. Eine bergige Halbinsel reicht hier in den Pazifischen Ozean hinein und beheimatet einen Leuchtturm. Er leuchtet bis heute Schiffen den Weg. Der Halbinsel vorgelagert ragen einige größere Felsen – die Nuggets – aus dem Meer empor.

Der Leuchtturm von Nugget Point mit den Nugget-förmigen Felsbrocken im Hintergrund

Die Catlins sind dünn besiedelt. Somit gibt es nur wenig Lichtverschmutzung und die Gegend eignet sich gut zum Sterne schauen. Von unserem Campingplatz in Kākā Point genießen wir nachts einen gigantischen Sternenhimmel – Milchstraße und Kreuz des Südens inklusive.

Unzählige Sterne und die Milchstraße am Nachthimmel über den Catlins

Lake Pukaki und Lake Tekapo

Durch das Flusstal der Cromwell Gorge und über den Lindis Pass gelangst du zurück ins Landesinnere zu weiteren Seenlandschaften.

Gemählich zieht der Clutha River durch die Berge der Cromwell Gorge

Die meisten größeren Seen in Neuseeland sind Überbleibsel aus der letzten Eiszeit und füllen Täler, durch die sich einst mächtige Gletscher schoben. Zunächst erreichst du den Lake Pukaki. Von seinem Südufer siehst du die Gebirgsketten im Hintergrund. Entlang des Ostufers wird der Blick immer besser und der Aoraki/Mount Cook wird allmählich wieder sichtbar.

Das blaue Wasser des Lake Pukaki mit den Gipfeln des Aoraki/Mount Cook und anderen Bergen im Hintergrund

Am wenige Kilometer entfernten Lake Tekapo liegt eine gleichnamige Ortschaft. Dort findest du die kleine Kirche des Guten Hirten (Church of the Good Shepherd). Sie steht malerisch vor dem See und ist nachts vor der Milchstraße ein beliebtes Motiv bei Astrofotografen. Mit dem Lakes Edge Holiday Park findest du am Lake Tekapo zudem einen gut ausgestatteten Campingplatz.

Die kleine Church of the Good Shepherd thront auf einem Hügel am Ufer des Lake Tekapo

Aoraki/Mount Cook

Etwa eine Stunde Fahrt über eine karge Hochebene bringt dich vom Lake Tekapo tiefer in die Berge. Schon die Anfahrt ist ein Spektakel. Entlang des Ufers des Lake Pukaki gibt die Straße immer mehr Blick auf das Hochgebirge frei.

Uferstraße zum Aoraki/Mount Cook mit See- und Bergpanorama

Eine aus unserer Sicht lohnenswerte Wanderung ist der Hooker Valley Track. Die knapp elf Kilometer lange Tour führt dich durch das Hooker Valley immer näher an den Aoraki heran. Währenddessen hast du fantastische Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Schneebedeckte Berggipfel vor einem Gletschersee auf dem Hooker Valley Track

Am Ziel erwartet dich der Gletschersee Hooker Lake des gleichnamigen Hooker-Gletschers. Auch dieser Gletscher hat sich mittlerweile weit zurückgezogen. Dennoch schwimmen noch immer einige Eisberge und Eisschollen im See. Zusammen mit der Hintergrundkulisse des Aoraki ein wunderschöner Anblick!

Eisschollen auf dem Hooker Lake vor dem majestätisch aufragenden, schneebedeckten Aoraki/Mount Cook

Im Nachbartal des Hooker Valley liegt der kleine Tasman Lake mit dem Tasman Glacier Viewpoint. Er ist der Gletschersee des Tasman Glacier. Auch hier überzeugt bereits die Anfahrt mit der tollen Bergkulisse.

Campervan auf der Straße zum Tasman Lake mit Bergen im Hintergrund

Der Tasman-Gletscher selbst ist ebenfalls kaum noch zu sehen. Hier schwimmt auch kein Eis mehr im Wasser. Eine Infotafel mit Bildern zeigt auf erschreckende Weise auf, wie dick die Eisschicht noch in den 1990er-Jahren war.

Der Tasman Lake gerahmt von Bergen und Geröll

Von den benachbarten Blue Lakes ist ebenfalls wenig übrig. Durch das überlaufende Gletscherwasser bildeten sich hier mehrere kleine, eisblaue Seen. Inzwischen schafft es das Gletscherwasser jedoch kaum noch hierher. Daher sind die Becken inzwischen mit normalem Regenwasser gefüllt. Dieses ist deutlich wärmer und ein Paradies für Algen. Somit sind die Seen mittlerweile eher grüne Tümpel. Das sich verändernde Klima hat hier also bereits deutliche Spuren hinterlassen.

Einer der Blue Lakes vor einem Bergpanorama

Akaroa

Südlich von Christchurch liegt die Banks Peninsula. Sie ist vulkanischen Ursprungs und war früher eine echte Insel. Im Laufe der Jahrtausende verwuchs sie jedoch mit dem Festland. Einer der ehemaligen Krater bildete die Bucht Duvauchelle Bay, an der heute der kleine Ort Akaroa liegt. Er ist ein auch bei Einheimischen beliebtes Urlaubsziel.

Sanft geschwungene, grüne Hügel säumen die Duvauchelle Bay auf der Banks Peninsula

Die Siedlung wurde ursprünglich 1838 von einem französischen Kapitän mit der Intention gegründet, eine französische Kolonie zu etablieren. Während er zurück in Europa war, um die ersten Siedler abzuholen, ergriffen jedoch die Briten Besitz von der Banks Peninsula. Somit wurde die Kolonie nie realisiert. Dennoch ist der französische Einfluss beispielsweise in den Straßennamen bis heute sichtbar.

Unsere Camping- und Restauranttipps für Akaroa: Akaroa Top 10 Holiday Park. Schöne Aussicht über die Bucht, wenige Fahrminuten oder alternativ ein 20-minütiger Fußweg über eine steile Straße ins Zentrum von Akaroa.

Im Zentrum von Akaroa findest du mit dem Ma Maison ein gemütliches Frühstückslokal nahe der Bucht.

Dicht bewuchertes Holzhaus mit weißem Gartenzaun in Akaroa

Christchurch

Christchurch markiert den Endpunkt unseres fünfwöchigen Roadtrips durch Neuseeland. Mit einer Bevölkerung von knapp 400.000 ist Christchurch nach Auckland die zweitgrößte Stadt Neuseelands und die größte auf der Südinsel. Somit ist sie ein wichtiges Wirtschaftszentrum und ein wichtiger Hafen.

Neugotische Gebäude säumen den Springbrunnen des Botanischen Gartens in Christchurch

Christchurch hatte früher zudem eine lebhafte Kultur- und Gastronomieszene. Allerdings wurde die Stadt 2010 und 2011 von mehreren schweren Erdbeben erschüttert, die über 1.500 Gebäude zerstörten. Der Wiederaufbau ist auch über 10 Jahre später noch immer in vollem Gange und die Stadt hat bisher noch nicht zu ihrem alten Glanz zurückgefunden.

Hölzerne, weiß-grün gestreifte Bootshäuser am Avon River in Christchurch

Zumindest in der Gastronomie ist Christchurch jedoch gut aufgestellt. Im Stadtzentrum findest du einige sehr gute Restaurants. Nachfolgend unsere Empfehlungen:

Die Fußgängerzone New Regent Street mit Gebäuden im Spanischen Missionsstil beheimatet zahlreiche Restaurants und Bars

Unser Unterkunftstipp für Christchurch: Carnmore Hotel Christchurch *. Etwas außerhalb des Zentrums gelegen, Innenstadt jedoch fußläufig erreichbar. Geräumige Zimmer, gutes WLAN. Da wir frühmorgens zum Flughafen mussten, konnten wir das Frühstück nicht testen.

Fazit

Neuseeland hat uns begeistert! Insbesondere landschaftlich, aber auch kulinarisch haben uns die zwei Inseln im Pazifik sehr beeindruckt! Die Entscheidung, diese Reise größtenteils mit einem Campervan zu machen, hat sich ebenfalls als goldrichtig erwiesen. Eine fahrbare Unterkunft war für uns ideal, um die unglaubliche Vielfalt Neuseelands kennenzulernen.

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Tipps für deinen Neuseeland-Roadtrip

Campingplätze in Neuseeland

Neuseeland bietet eine weite Bandbreite an Campingmöglichkeiten für deinen Roadtrip im Campervan. Die staatlich betriebenen Campingplätze können üblicherweise nicht vorab gebucht werden und arbeiten nach dem First-come-first-served-Prinzip. Auf privat betriebenen Plätzen kannst du häufig per Onlinetool oder E-Mail-Anfrage einen Stellplatz reservieren.

Campervan auf einem Campingplatz mit Baumkulisse

Darüber hinaus gibt es in Neuseeland viele kostenfreie Stellplätze. Auch Wildcampen ist an vielen Orten erlaubt. Dafür benötigst du jedoch einen sogenannten „self-contained“ Campervan, sprich ein Fahrzeug mit eigenem Abwassertank und eigener (Kassetten-)Toilette.

Blick von einem Parkplatz auf die Bucht von Akaroa

Auf bezahlten Plätzen findest du meist alle Annehmlichkeiten eines Campingplatzes. Zum einen für dich in Form von warmen Duschen und Waschmaschinen. Für letztere solltest du immer ein paar Ein- und Zwei-Dollarmünzen bereithalten. Zum anderen für deinen Van in Form von Trinkwasseranschlüssen sowie Dump Stations für Grau- und Abwasser. Das rasche Ablassen des Brauchwassers erfordert etwas Übung und hat bei uns nicht immer auf Anhieb geklappt. Plane daher also ausreichend Zeit für den Wasserwechsel ein.

Toilettenkassette an einer Dump Station auf einem Campingplatz

Lästige Plagegeister: Sandflies

Ein wichtiges Accessoire für einen Besuch am Milford Sound und der neuseeländischen Westküste allgemein ist Mückenspray. Die feuchte Umgebung ist nämlich ideal für die heimische Sandfly. Diese unscheinbaren, kleinen schwarzen Fliegen sind immer auf der Suche nach proteinhaltigem Blut für ihren Nachwuchs. Dabei stürzen sie sich auf alles, was ihnen in den Weg kommt. Ihre Bisse jucken ziemlich und können teilweise stark anschwellen. Ein guter Insektenschutz und lange Kleidung seien dir also dringend empfohlen.

Sandfly auf Wolfgangs Hand

Einer Legende der Māori nach schuf der Gott Tu-te-raki-whanoa die paradiesischen Landschaften Fiordlands. Die Menschen waren davon so beeindruckt, dass sie nicht mehr arbeiteten und nur noch den schönen Anblick genossen. Diese Unproduktivität widerstrebte Hinenuitepo, der Göttin der Unterwelt, zutiefst. Also ersann sie einen Weg, wie sie die Leute antreiben und wieder in Bewegung bringen konnte: Sie setzte die Sandflies in die Welt. Diese Aufgabe erfüllen die kleinen Plagegeister bis heute sehr zuverlässig.

Reisetipps Neuseeland

Reiseführer Neuseeland

Du suchst noch einen Reiseführer für Neuseeland? Uns hat sich der Lonely Planet Reiseführer Neuseeland * als sehr hilfreich erwiesen.

Reiseinfos Neuseeland

Sprache
Neuseelands offizielle Amtssprachen sind Māori und die neuseeländische Gebärdensprache. Obwohl im Alltag Englisch die hauptsächlich genutzte Sprache ist, hat es formell keinen offiziellen Status.

Zeitzone
MEZ +11, UTC +12, Sommerzeit von Oktober bis Anfang April. Zeitunterschied zu Deutschland/Österreich/Schweiz 12 Stunden im europäischen Winter, 10 Stunden im europäischen Sommer.

Währung
Neuseeland-Dollar (NZD), 1 NZD = 100 Cent. Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet und fast überall möglich. Wenn du mit einem Campervan unterwegs bist, solltest du immer ein paar 1- und 2-Dollar-Münzen für die Waschmaschinen und Trockner auf den Campingplätzen vorhalten.

Roadtrip-Info
Linksverkehr. Hauptstraßen sind meist gut ausgebaut. Insbesondere auf der Südinsel in den Bergen sind die Straßen teils enger und kurvig. Weit verbreitet sind „One Lane Bridges“, also Brücken mit nur einer Fahrspur. Meist ist mit Schildern geregelt, wer Vorfahrt hat. Dennoch solltest du dich bei entgegenkommenden Fahrzeugen vergewissern, dass diese auch wirklich anhalten.

Sofern nicht anders ausgeschildert, gilt außerorts und auf Schnellstraßen ein Tempolimit von 100 km/h, innerorts 50 km/h.

Zusätzlich zu deinem europäischen Scheckkartenführerschein wird ein internationaler Führerschein benötigt.

Strom/Adapter
230 V/50 Hz, Steckeradapter Typ I * erforderlich. Wir benutzen diesen Universal-Adapter *, der für die meisten Länder passt.

Trinkgeld Restaurant/Taxi/Hotel
Trinkgeld ist in Neuseeland unüblich und wird somit selten gegeben.


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2 Gedanken zu „5 Wochen Neuseeland-Roadtrip: Unsere Route und Reisetipps“

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