Viel wussten wir vorher nicht über die drei kleinen Staaten Estland, Lettland und Litauen, die zusammen etwa halb so groß wie Deutschland sind. Osteuropa hat uns bei unseren letzten Reisen jedoch immer wieder überrascht und begeistert. Deswegen fiel die Wahl für unseren Sommerurlaub auf einen Roadtrip durchs Baltikum. Soviel vorweg: Auch hier wurden wir nicht enttäuscht!

In diesem Beitrag bekommst du einen Gesamtüberblick über unsere Reise, die aus unserer Sicht lohnenswerten Stopps sowie allgemeine Infos zum Autofahren im Baltikum. Beiträge zu den einzelnen Stationen folgen in den nächsten Wochen und werden unten im Artikel verlinkt. Etwa 2.300 Kilometer haben wir diesmal zurückgelegt. Hier die komplette Route in der Übersicht, klick dich einfach mit den Pfeilen unten rechts durch:

Lettland

Lettland ist der mittlere der drei baltischen Staaten und hat knapp zwei Millionen Einwohner. Mit Riga verfügt das Land über den verkehrsreichsten Flughafen der Region. Daher startet unsere Reise hier.

Riga

Lettlands Hauptstadt ist mit etwa 700.000 Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt des Baltikums. Die Vergangenheit als Hansestadt sieht man Riga deutlich an. Viele prachtvolle Gildehäuser prägen die Altstadt und es gibt ein kleines Speicherviertel.

Schwarzhäupterhaus in Riga - Roadtrip durchs Baltikum
Das Schwarzhäupterhaus ist eines von zahlreichen Gildenhäusern in Riga.

Von Riga aus kannst du mit dem Zug einen Ausflug an den nahegelegenen Strand von Jūrmala machen. Das lohnt sich aus unserer Sicht aber nur, wenn du sonst keine Möglichkeit hast, den Strand zu sehen. Abseits der Ferienorte hat die lettische Küste viel schönere und unberührtere Strände.

Der Strand von Jūrmala - Roadtrip durchs Baltikum
Der Strand von Jūrmala

Der Gauja-Nationalpark

Im Nordosten des Landes liegt der größte lettische Nationalpark. Eine der Hauptattraktionen ist die Burgruine von Turaida, die nahe der Stadt Sigulda auf einem Hügel thront. Ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück.

Burgruine Turaida - Roadtrip durchs Baltikum
Die Burgruine von Turaida.

Eher unbekannt aber wunderschön sind die Cīrulīši Nature Trails in der Nähe von Cēsis. Weitgehend unberührte Natur, spiegelglatte Seen und Trinkwasser direkt aus der Quelle machen die beiden 2,7 und 4,6 Kilometer langen Wanderwege zu einem tollen Erlebnis!

Spiegelklippen im Gauja-Nationalpark - Roadtrip durchs Baltikum
Die Spiegelklippen im Gauja-Nationalpark sind wunderschön.

Die Küste von Vidzeme

Auf dem Weg zurück von Estland nach Riga führt die Straße entlang der Küste mehrere hundert Kilometer nahe ans Meer heran. Die hohen Nadelwälder reichen hier bis direkt an den Strand und über weite Strecken sind kaum Menschen unterwegs.

Strand in Vidzeme - Roadtrip durchs Baltikum
Die grünen Bäume, das blaue Meer und der gelbe Sand ergeben ein tolles Bild!

Wegen des zufällig gerade stattfindenden Positivus-Musikfestivals konnten wir leider die Klippen Veczemju klintis bei Salacgrīva nicht besuchen. In der Nähe des kleinen Städtchens Tūja ergibt sich für mich am letzten Urlaubstag dann endlich noch eine Gelegenheit, in der 17° C „warmen“ Ostsee zu planschen.

Ostsee in Vidzeme - Roadtrip durchs Baltikum
Ein Bad in der Ostsee muss sein! Wer findet mich? 😉

Litauen

Lettlands südlicher Nachbar ist sowohl nach Fläche als auch nach Einwohnern das größte Land des Baltikums. Knapp drei Millionen Menschen leben hier. Im Gegensatz zu den anderen baltischen Staaten ist Litauen sehr katholisch geprägt.

Vilnius

Vilnius ist die Hauptstadt und größte Stadt Litauens. Sie hat uns sehr gut gefallen. In der schön restaurierten Altstadt findest du einen bunten Mix aus verschiedenen Baustilen. Überraschend unspektakulär fanden wir die Republik Užupis. Dieses Künstlerviertel hat sich symbolisch als einziges gewaltfreies Land der Welt von Litauen unabhängig erklärt. Viel los ist allerdings nicht, deswegen sehen wir uns dort nur kurz um.

Kathedrale Vilnius - Roadtrip durchs Baltikum
Die Kathedrale von Vilnius.

Trakai

Die faszinierende Wasserburg von Trakai stammt aus dem 14. Jahrhundert und liegt inmitten einer Vier-Seen-Landschaft. Über eine lange Holzbrücke gelangst du in den Burghof. Vom Eingangsbereich hast du einen schönen Blick auf die Anlage. Im Inneren der Burg findest du ein Museum. Das Seeufer eignet sich hervorragend für einen gemütlichen Spaziergang. Wenn du möchtest, kannst du dich von einem der zahlreichen Bootsleute über den See schippern lassen. Baden lässt es sich in den Seen wohl auch sehr gut, dazu war es uns aber zu windig.

Wasserburg Trakai - Roadtrip durchs Baltikum
Die imposante Wasserburg von Trakai

Kaunas

Kaunas ist Litauens zweitgrößte Stadt. Auf dem Weg von Vilinius an die Ostseeküste lohnt sich ein Bummel durch die hübsche Altstadt auf jeden Fall. Der schöne Rathausplatz, die 2,5 Kilometer lange Fußgängerzone Vilniaus gatvė und die alte Burg lassen sich gut zu Fuß entdecken.

Rathausplatz Kaunas - Roadtrip durchs Baltikum
Der Rathausplatz von Kaunas

Klaipėda

Klaipėda ist Litauens wichtigste Hafenstadt. Ein Großteil des Warenhandels wird hier abgewickelt. Die Stadt selbst besticht nicht unbedingt mit ihrer Schönheit. Es gibt ein paar gut erhaltene Fachwerkhäuser und eine nette Uferpromenade entlang des Danė-Flusses, das war es aber im Wesentlichen. Klaipėda ist jedoch der ideale Ausgangspunkt für eine Erkundung der wunderbaren Kurischen Nehrung und deshalb Station unserer Reise.

Fachwerk in Klaipėda - Roadtrip durchs Baltikum
Schön restauriertes Fachwerk in Klaipėda

Die Kurische Nehrung

Wenn du schöne Naturerlebnisse suchst, solltest du die Kurische Nehrung (Kuršių nerija) auf keinen Fall auslassen. Die langgezogene Landzunge liegt etwa zur Hälfte auf litauischem Gebiet, der Rest gehört zur russischen Exklave Kaliningrad. Auf dem fast 100 Kilometer langen und bis zu vier Kilometern breiten Streifen findest du unter anderem Europas höchste Sanddünen.

Tote Düne Kurische Nehrung - Roadtrip durchs Baltikum
Trotz Regen beeindruckend: Die Toten Dünen auf der Kurischen Nehrung

Mit der Autofähre setzt du in zehn Minuten von Klaipėda nach Smiltynė über. Besonders sehenswert sind die über 50 Meter große Hohe Düne bei Nida und die Toten Dünen zwischen Juodkrantė und Pervalka.

Hohe Düne Kurische Nehrung - Roadtrip durchs Baltikum
Spaziergang auf der Hohen Düne

Der Berg der Kreuze

Eine höchst ungewöhnliche Erscheinung ist der Berg der Kreuze (Kryžių kalnas), ein Wallfahrtsort bei Šiauliai. Zehntausende Kreuze haben Wallfahrer im Laufe der Jahre auf dem kleinen Hügel hinterlassen.

Berg der Kreuze - Roadtrip durchs Baltikum
Der Berg der Kreuze – ziemlich abgefahren.

Der Ursprung des Brauchs ist nicht überliefert, doch weiterhin kommen jedes Jahr geschätzte zwei- bis dreitausend Kreuze dazu. Ihre genaue Anzahl ist nicht bekannt, die 100.000 dürften aber lange überschritten sein. Auf einem kleinen Holzpfad kannst du über den Hügel spazieren und dir die Sammlung aus der Nähe ansehen.

Berg der Kreuze - Roadtrip durchs Baltikum
Spaziergang über den Berg der Kreuze

Estland

Estland ist der nördlichste und kleinste der baltischen Staaten. Etwa 1,3 Millionen Menschen leben hier und genießen die weitläufige Natur des Landes.

Tartu

Die zweitgrößte Stadt Estlands ist eine beliebte Unversitätsstadt. Studenten aus aller Welt tummeln sich hier und das kleine Zentrum ist reich an Restaurants und Bars. An der Promenade des Emajõgi-Flusses findest du einige kleine Uferbars. Insgesamt ein sehr entspanntes Städtchen, das sich hervorragend für einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Norden eignet.

Rathausplatz Tartu - Roadtrip durchs Baltikum
Der hübsche Rathausplatz von Tartu

Der Peipussee

Der größte See des Baltikums und der fünftgrößte in Europa liegt im Osten Estlands. Über viele Kilometer bildet er die Grenze zum großen Nachbarn Russland. Er ist berühmt für seinen Fischreichtum und daher ein beliebtes Ziel bei Anglern. Im Norden gibt es einige schöne Sandstrände. Wir beschränken uns auf ein paar Stopps an der Westküste und genießen die raue Atmosphäre des heute nicht ganz optimalen Wetters.

Ufer des Peipussees - Roadtrip durchs Baltikum
Das raue Ufer des Peipussees

Der Lahemaa-Nationalpark

Der Lahemaa-Nationalpark bedeckt den nördlichsten Zipfel Estlands. Außer den ausgedehnten, ursprünglichen Wäldern gibt es noch einige andere sehenswerte Orte. An der Küste haben eiszeitliche Gletscher zum Teil riesige Felsbrocken im Meer abgeladen, die du bei Altja und Käsmu gut besichtigen kannst.

Ostseeküste bei Altja - Roadtrip durchs Baltikum
Eine wahre Geröllhalde haben die Gletscher in Altja hinterlassen.

Etwas weiter im Landesinneren liegt das Virumoor, ein sehr beeindruckendes Hochmoor. Auf einem kleinen Holzsteg kannst du über die Sumpflandschaft gehen und die tollen Farben der kargen Pflanzenwelt genießen.

Steg im Virumoor - Roadtrip durchs Baltikum
Nur ein schmaler Holzsteg führt durch das Virumoor

Tallinn

Estlands Hauptstadt gehört definitiv zu den Highlights unserer Reise. Die ehemalige Hansestadt liegt direkt am Meer und das historische Zentrum wurde komplett restauriert. Ein Bummel durch die engen Gassen der Unterstadt, der schöne Rathausplatz oder die herrliche Aussicht von den Terrassen der Oberstadt – überall gibt es etwas zu sehen. Unser Tipp: Leg deinen Stadtrundgang am besten auf den Nachmittag oder frühen Abend. Dann sind die meisten Kreuzfahrttouristen schon wieder weg und die Stadt deutlich leerer. Im Sommer ist es ohnehin bis spät nachts hell, das Bild unten ist um 22:30 Uhr entstanden.

Abendliches Panorama in Tallinn - Roadtrip durchs Baltikum
Von der Oberstadt haben wir einen tollen Blick aufs abendliche Tallinn.

Die Insel Saaremaa

Saaremaa ist die größte Insel des Baltikums und ein beliebtes Sommerurlaubsziel der Esten. Vollkommen zu Recht. Nur mit der Fähre zu erreichen, scheint die Insel vom Trubel des festländischen Alltags wie abgeschnitten zu sein. Bei uns stellt sich jedenfalls sofort Entspannung ein.

Windmühlen auf Saaremaa - Roadtrip durchs Baltikum
Auf Saaremaa gibt es noch einige alte Windmühlen.

Ob bei einem gemütlichen Spaziergang an der Ostsee, einem Besuch der imposanten Arensburg in Kuressaare oder einer Volkstanzvorführung zum Mitmachen – abschalten lässt es sich hier ganz hervorragend.

Volkstanz auf Saaremaa - Roadtrip durchs Baltikum
Wolfgang tanzt estnische Volkstänze 😀

Pärnu

Pärnu war einst ebenfalls Hansestadt. Heute hat sich die kleine Stadt durch ihren langen Sandstrand zu einem beliebten Seebad entwickelt. Wenn sie ohnehin auf deinem Weg liegt, vertritt dir ruhig ein wenig die Beine in der hübschen kleinen Altstadt. Der Stadtstrand war uns viel zu überlaufen, halte lieber auf dem Weg nach Süden bei den oben beschriebenen Stränden von Vidzeme.

Altstadt Pärnu - Roadtrip durchs Baltikum
Die kleine aber schmucke Altstadt von Pärnu

Ein Ausflug nach Finnland

Genau genommen gehört Finnland nicht zum Baltikum. Allerdings sind es von Tallinn aus nur zwei Stunden mit der Schnellfähre nach Helsinki. Wenn du die Zeit hast, solltest du also auf jeden Fall einen Tagesausflug einplanen. Es lohnt sich.

Dom in Helsinki - Roadtrip durchs Baltikum
Der Dom zu Helsinki in der Abendsonne

Die Stadt ist perfekt auf Kreuzfahrt- und Tagestouristen eingestellt und bietet in der Tourist-Info jede Menge Materialien für verschiedene Tagesrouten an. Ein gemütlicher Bummel durch die Altstadt ist auf jeden Fall eine gute Idee.

Markt Helsinki - Roadtrip durchs Baltikum>
Tagesplanung mit typischen finnischen Snacks

Tipps für einen Roadtrip im Baltikum

Grundsätzlich fährt es sich im Baltikum recht entspannt. Auf den meisten Straßen ist wenig bis kein Verkehr und die wenigen anderen Autos fahren überwiegend umsichtig und zuvorkommend. Nur beim Überholen auf der Landstraße zeigt sich bisweilen ein etwas aufbrausenderes Temperament.

Autobahn - Roadtrip durchs Baltikum
Eine typische Autobahn im Baltikum

Langsam kommt man auch ans Ziel

Im Baltikum gibt es kaum Autobahnen und nur ein paar wenige zweispurig ausgebaute Schnellstraßen. Die Hauptverbindungsstraßen sind meist in gutem Zustand. Auf den Nebenstraßen kann es teilweise auch mal etwas holpriger zugehen. Vielerorts wird derzeit gebaut und der Straßenbelag erneuert. In den oft sehr langen Baustellen ist Geduld gefragt, da die Baustellenampeln oder der Sicherungsposten ausgedehnte Haltephasen verursachen.

Baustelle - Roadtrip durchs Baltikum
Kilometerlange Baustellen sind keine Seltenheit.

Größter Störfaktor für einen Roadtrip durchs Baltikum sind aus unserer Sicht die teilweise fast schon absurd niedrigen Tempolimits, insbesondere in Lettland. Auf den Landstraßen sind maximal 90 oder oft sogar nur 70 km/h erlaubt. In Lettland stehen noch dazu in regelmäßigen Abständen Blitzgeräte, auf die glücklicherweise vorher meistens ein Schild hinweist. Sonst gelten folgende Geschwindigkeiten:

  • 130 km/h auf Autobahnen in Litauen, jedoch nur im Sommer von April bis August, sonst 110 km/h
  • 110 km/h auf Schnellstraßen (blaues Schild mit Autosymbol) oder wenn explizit ausgewiesen
  • 90 km/h auf Landstraßen
  • 50 km/h in geschlossenen Ortschaften

Grenzübertritt leicht gemacht

Wir sind erklärte Unterstützer des europäischen Gedankens und freuen uns über die Reiseerleichterungen, die dieser mit sich bringt. Alle drei baltischen Staaten sind seit 2004 Vollmitglieder der Europäischen Union. Für die Einreise reicht also ein gültiger Personalausweis. Die Grenzposten zwischen den Ländern sind weitgehend rückgebaut. Nur noch die bekannten blauen Schilder weisen darauf hin, dass du dich nun in einem anderen Land befindest.

Grenzübergang Lettland - Roadtrip durchs Baltikum
Mehr als ein Hinweisschild gibt es an der Grenze nicht mehr.

Alle drei Länder haben bereits den Euro, was das Bezahlen und Geld abheben deutlich vereinfacht. Seit Juni 2017 kannst du dein Datenvolumen am Handy in allen drei Ländern nutzen. Das ist sehr praktisch für die Recherche von Wegen oder Übersetzungen, da Sehenswürdigkeiten oder Wege oft nur in Landessprache ausgeschildert sind. Idealerweise hast du also vorher schon die Adressen fürs Navi recherchiert.

Fazit

Ein Roadtrip durchs Baltikum lohnt sich aus unserer Sicht absolut! Schöne Städte, tolle Landschaften und gutes Essen lassen wenige Wünsche offen. Die Leute haben wir durchweg als sehr nett und aufgeschlossen gegenüber Reisenden erlebt. Meistens sprechen sie gut bis sehr gut Englisch, manchmal sogar Deutsch.

Litauische Vorspeisenplatte - Roadtrip durchs Baltikum
Eine typisch litauische Vorspeisenplatte. Die baltische Küche ist eher deftig.

Bei der älteren Bevölkerung sind Russischkenntnisse oft hilfreich. Die beiden baltischen Sprachen lettisch und litauisch sowie das mit Finnisch verwandte Estnisch sind nur sehr entfernt bis gar nicht mit mitteleuropäischen Sprachen verwandt und somit ohne Kenntnisse kaum zu verstehen. Bereitwillig erklären dir die Leute jedoch die Aussprache der vielen Sonderzeichen. Wenn du es zum ersten Mal schaffst, das estnische õ (zum Beispiel in „õlu“ für „Bier“) richtig auszusprechen, kannst du auf jeden Fall Eindruck schinden. 🙂

Wir lieben Roadtrips! Daher nehmen wir mit diesem Beitrag an der Roadtrip-Blogparade von Spaness teil.

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4 Kommentare

  1. Lieber Wolfgang,

    hach… ich schwelge in Erinnerungen.
    2004 haben wir selber einen Roadtrip durch das Baltikum gemacht. Und selbst heute, nach all den Jahren, gehört diese Reise noch zu unseren Reisehighlights. 🙂
    Viele deiner Stationen sind wir dabei auch angesteuert… einige sind mir aber neu.
    Die Städte haben sich schon ordentlich verändert. Tallinn war auch damals schon ein echter Kracher… doch viele der anderen Städte sahen noch nicht so hübsch aus, wie es grad auf deinen Bildern scheint. 😉
    Damals gab es noch keinen Euro… wir sind daher immer mit unterschiedlichen Geldbörsen gefahren, um uns die Bezahlung zu vereinfachen… 😉 Auch mit Englisch kamen wir damals eigentlich nur in den Städten weiter. Auf dem Land war das eher schwierig.
    Da ist das jetzt schon deutlich einfacher…

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Liebe Tanja,

      vielen Dank! Seit 2004 hat sich sicherlich viel verändert. Wir hatten den Eindruck, dass die Fördergelder der EU sinnvoll eingesetzt wurden, um vor allem die Stadtzentren wieder herzurichten. Das mit den verschiedenen Geldbörsen kann ich mir gut vorstellen, man verliert sonst schnell den Überblick. Da hatten wir es wirklich deutlich einfacher. 😉

      Uns hat besonders gut gefallen, dass – mit Ausnahme der Kreuzfahrttouristen – überall so wenig los war und wir manche Orte ganz für uns alleine hatten. Der Massentourismus scheint in den drei Ländern noch nicht so angekommen zu sein, sehr angenehm.

      Liebe Grüße
      Wolfgang

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